Es hat mich überrascht, wie viel Inputs und Informationen ich in den Zeitungen zum Thema „nachhaltige Zukunft“ entdecken konnte. Ein Artikel, auf den ich nun Bezug nehmen möchte, beschreibt das Engagement von Coop für eine nachhaltige Zukunft. „Kein kalter Kaffee – Coop setzt sich für nachhaltige Kaffeeproduktion ein“ Mit der internationalen Platform „4C: Common Code for the Coffee Community“ möchte sich Coop und andere Partner für die soziale, ökologisch und ökonomische Nachhaltigkeit der Kaffeproduktion einsetzen.
Auf der sozialen Ebene bietet das Neztwerk 4C den Kaffeproduzenten Ausbildung und Trainings, die sie für eine nachhaltige Kaffeeproduktion schulen soll. Das betrifft gleichzeitig auch die ökologische Ebene der Nachhlatigkeit. Denn die Produzenten werden darüber informiert, wie sie den Kaffee ökologisch nachhaltig anbauen können. Auf der ökonomischen Ebene wird für Abnahmeverpflichtungen gesorgt. Das heisst, bestimmte Partner verpflichten sich zur garantierten Abnahme der produzierten Ware.
Der beschriebene Bericht über die Kaffeeproduktion ist einer von mehreren gefundenen Beiträgen zum Thema Nachhaltigkeit. „Wasser sparen mit Komfort“, „Weil wir uns um die Umwelt kümmern“, „Bio-Anbau“, „Denken wir an die Natur!“, „Für eine gewaltfreie Erziehung“… Es ist mir wirklich nicht schwer gefallen, Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit zu finden. Ich glaube, dies als positive Entwicklung deuten zu können. Es zeigt, dass die Leute sich mit dem Thema auseinandersetzen, sich dafür interessieren. Diese Neugierde ist auch bezüglich unseres Blog-Themas, der Rolle von Mann und Frau, zu spüren. Die Leute interessieren sich dafür, wie es den Frauen in anderen Kulturen ergeht. Bücher über geschändete und missbrauchte Frauen schaffen es recht oft in die Bestseller-Liste. Leider ist das Interesse aber oft nur von schaler Tiefe. Die Menschen wollen von Attraktionen lesen und Aussergewöhnliche hören. Ich denke, die Artikel und Bücher werden oft mit grossem Interesse gelesen aber sehr schnell wieder vergessen, ohne dass es im Leser oder in der Leserin irgendeine Verhaltensänderung auslöst. Darin liegt das Problem: Das Interesse ist fast immer vorhanden, das nötige Engagement und der Wille, etwas zu ändern leider nur sehr selten!
Donnerstag, 26. April 2007
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1 Kommentar:
Mit dem Interesse an nachhaltiger Zukunft und dem oft fehlendem Wille hast das grösste Problem auf den Punkt gebracht. Es scheint mir fast eine Modeerscheinung über Verbesserungsmassnahmen zum Schutz des Klimas zu diskutieren. Und wie es bei neuen Themas so ist, sie sind interessant und informativ. Ob die vielen Berichte nun fruchten werden, wird sich später zeigen, wenn die Thematik in den Medien an Dynamik verliert. Momentan fehlt es der Leserschaft wirklich noch an Engagement und Willen. Ich bin jedoch optimistisch, dass Herr und Frau Schweizer sich dieser Aufgabe stellen wird. Die einen Mehr und anderen etwas Weniger. Wichtig ist, dass wir durch Medien und Politik so fest sensibilisiert werden, dass wir uns zu Taten verpflichtet fühlen.
Markus Meister LG04E
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