Montag, 11. Juni 2007

Schneemaschine Teil 2

Mögliches Umsetzungskonzept

Folgende Vorschläge für ein Unterrichtskonzept zur Thematik von Schneemaschinen sind gedacht zur Umsetzung während einem Winterquartal und frühestens ab der zweiten Klasse.

1. Soziale Dimension der Skigebiete (Nutzung von Schneemaschinen)
- Die Kinder erzählen von eigenen Wintersport –Erfahrungen
- Bild einer Schneemaschine wird gezeigt und besprochen was sie nützt, wann sie eingesetzt wird, was sie leisten kann, wie sie betrieben wird (Wasser-/ Energieaufwand)
- Das Bergdorf „Alpina“ und ihre Planung eines Skiliftes werden vereinfacht vorgestellt (als nächst gelegener, neuer Skilift für uns)(Plan- und Rollenspiel von WWF-Lehrerservice und sabe Verlag (1989))
- Erarbeitung der Punkte, die für den Bau sprechen (Perspektive der Dorfbewohner und Touristen – zu welchen wir dazugehören)
- Im thematischen Lernheft werden die neuen Kenntnisse festgehalten
- Evtl. Exkursionsbesuch bei einem Skiliftbetreiber mit Kurz“referat“ und Gespräch anhand vorbereiteter Fragen

2. Ökonomische Dimension des Skiliftbaus (und der Notwendigkeit von Schneemaschinen)
- Repetition der Daten zur Schneemaschine
- Repetition der sozialen Gründe für den Bau
- Dorfsitzung „Alpina“ in vereinfachter Form. Erarbeitung der Punkte, die für (oder gegen) den Bau des Skiliftes im Dorf Alpina sprechen (Perspektive der Wirtschaft, Dorfkasse, potentiellen Arbeitenden am Lift). Die Kinder bereiten sich zuerst auf ihre Rolle vor (z.B. Aufgabe in der Gemeinde, Interessen) , entweder anhand vereinfachter Spielunterlagen oder sonstigen vorbereiteten Informationsquellen
- Sollen Schneemaschinen angeschafft werden? Wie viele? Brauchen wir noch Informationen? (Bewilligung – warum eigentlich, Einsatzerlaubnis – Antworten auf
http://www.bve.be.ch/site/index/aoev/bve_aoev_bew/bve_aoev_bew_sei.htm bzw. Link-Verweis auf IKSS)
- Im thematischen Lernheft werden die neuen Kenntnisse festgehalten

3. Ökologische Dimension:
- Die Kinder überlegen sich, was
- Die Kinder betrachten auf
http://www.meteoradar.ch/forum/printthread.php?id=4461 Bilder von Schneemaschinen (von Privatpersonen übers Internet gesammelt) und lesen die persönlichen Meinungsäusserungen auf der Seite zum Thema. Daraus filtern sie positive und negative Punkte rund um den Einsatz von Schneemaschinen
- Austausch in der Klasse. Input über tatsächliche Situation und Schaden für die Natur (Antworten in WWF Schweiz (1988). Lebensraum Berggebiet. Lebensraum für wen? Unterlagen und Beispiele für ein Miteinander von Unterland und Berggebiet. Zürich: WWF Schweiz, Lehrerservice. Seite 72f)
- Was schlagen wir dem Bergdorf „Alpina“ vor?
- Im thematischen Lernheft werden die neuen Kenntnisse festgehalten

4. Persönliche Perspektive
- Zusammentragen der Bedürfnisse und Perspektiven sozial, ökonomisch und ökologisch
- Klassenentscheid für das Dorf „Alpina“ zum Skiliftbau und v.a. zur (Nicht-)Verwendung von Schneemaschinen
- Die Kinder schreiben bzw. malen ihren Vorschlag zur Gestaltung von Wintersport und Wintertourismus in Berggebieten: „Angenommen, du könntest bestimmen, wie weiter vorgegangen wird: was würdest du vorschlagen? Würdest du etwas verändern?“
- Klassengespräch über Kinderideen, ihre Umsetzbarkeit und effektive Alternativlösungen (Antworten mit „Alternativ“lösungen exemplarisch aus Deutschland auf
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/artikel/0612/08-tagesthema-skigebiete/index.xml und aus der Schweiz im Berner Oberland auf http://www.naturschutznetz.ch/files_php/news.php?m=12&j=2005&lim=20)
- Im thematischen Lernheft werden die neuen Kenntnisse festgehalten
- Die Kinder verfassen einen kurzen Kommentar zur Thematik mit den Schneekanonen. Diese(r) wird auf
www.meteoradar.ch/forum gestellt (Mitsprache)

Weiterführend:
- Übergang ins Thema bezüglich globalem Wasserhaushalt anhand der Bilder(-spiele) „Wasser für alle“ ab 8 Jahren (Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke (2001). Bern: blmv)
- Übergang ins Thema (Berg)bauern
- Übergang ins Thema Verkehr, Tourismus


Überprüfung mit Qualitätsmerkmalen für den MU-Unterricht

Fokus Kind
Unser Unterrichtskonzept knüpft bei den Erfahrungen der Kinder persönlich an. Ihre Biographie wird in den Unterricht mit einbezogen und die Thematik rund um den Einsatz von Schneemaschinen wird lebensnah aus ihrem Erlebnisraum betrachtet. Die verschiedenen Perspektiven werden durch Personen (Subjekte) repräsentiert, das heisst spezifiziert. Die Kinder sind während dem Unterricht oft selbst aktiv und erleben beispielsweise den Austausch von Meinungen auf dem Forum, sowie eine Entscheidungsfindung unter Abwägung verschiedener Für und Wider. Dies zu können ist für die Kinder in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft relevant. Das Abwägen von Technikeinsätzen und Nachhaltigkeit ist zudem hochaktuell und gleichfalls für die Kinder v.a. zukunftsrelevant.

Fokus Sache
Die Unterrichtsinhalte orientieren sich an Fakten. Hinzu kommen persönliche Interessensperspektiven von Gesellschaftsgruppen und Einzelpersonen, sowie die Thematisierung sozialer, ökonomischer und ökologischer Aspekte.
In Diskussionen und begründeten Entscheidungsabwägungen wird die Wert- und Sinnorientierung eingesetzt. Gleichzeitig findet auf diesem Weg die Vernetzung der Perspektiven und Teilthemen statt.

Fokus Lernen
Die Behandlung der Schneemaschine im Dienste des Tourismus und als kaum nachhaltiges Handeln dient exemplarisch für weitere Entscheidungen in Dilemma-Situationen bzw. für emphatisches Verhalten. Die Schneemaschine steht aber auch exemplarisch für weitere technische Errungenschaften. Der Unterrichtsverlauf orientiert sich am Problem der Interessensverschiedenheit, wiederum exemplarisch am fiktiven Dorf „Alpina“. Die Kinder sind im Unterricht oft selbst aktiv, er ist handelnd. Vor allem der eigene Beitrag auf dem Forum zu Schneemaschinen schafft den Transfer in den eigenen Alltag der Kinder und lässt sie Mitsprache handelnd erfahren. Eine weitere „Original“begegnung findet bei der Exkursion statt, wo die Kinder sich persönlich mit einer betroffenen Person unterhalten können und Einblicke in seine/ihre Alltagswelt erhalten.
Am Ende des Konzepts steht die Entscheidung für oder wider den Bau eines Skiliftes im Dorf Alpina und eine persönliche Einstellung bzw. Lösungsfindung. Der Unterricht ist aber auch stark prozessorientiert, indem er einen Schwerpunkt auf die Art und Weise der Bildung der Meinung legt.

PS: Internetadressen accessed: 11.06.2007

Montag, 4. Juni 2007

Die teuflische Spirale der künstlichen Beschneiung




1. Teil - Theorie und Fakten

Durch die Klimaerwärmung werden mehr und mehr Schneekanonen zur künstlichen Beschneiung eingesetzt. So wird auf der einen Seite die wirtschaftliche Existenz der Skigebiete gewährleistet und zahlreiche Arbeitsplätze gesichert. Gleichzeitig steht aber sicher das persönliche Bedürfnis der Wintersportler im Vordergrund, ohne die diese Tourimusbranche (Wintersport) gar nicht erst existieren würde.
Trotzdem ist die künstliche Beschneiung kritisch zu betrachten. Längerfristig zieht sie verschiedenste Folgen mit sich.





  • So ist der Wasserverbrauch im Winter immens, was sich in der Schmelzperiode negativ auswirkt (da exponentiell ansteigende Wassermengen abfliessen).


  • Da die Aussentemperaturen immer mehr ansteigen, werden dem Wasser zusätzliche künstliche Präparate beigesetzt, deren Auswirkungen noch nicht bekannt sind.


  • Durch die Total-Planie (mittels Planierraupe Glättung der Erdoberfläche und Entfernung des Humus) wird der Boden nährstoffarm und das Wasser kann weniger gut gespeichert werden. So steigert sich die Erosionsgefahr und die Hangstabilität vermindert sich.


  • Der Sauerstoffmangel im Boden führt zu Vegetationsbeeinträchtigung und zur Schädigung der Pflanzenvegetation. So wurde ein Rückgang der Artenvielfalt um bis zu 30 % auf Grund künstlicher Beschneiung registriert.


  • Die Tiere werden durch den Betrieb der Schneekanonen aus ihren optimalen Ruhezonen vertrieben, wodurch eine verminderte Möglichkeit zur Nahrungssuche entsteht und sie in ihrer Lebenswelt beeinträchtigt werden.


2. Betroffenheit



Winterferien bedeuten für uns beide Freiheit, Freizeit, Rückzug aus dem normalen Alltag, Treffen von Kollegen und Kolleginnen und werden für viele Menschen (wie uns) irgendwann zur Familientradition - man reist mit Kind und Kegel in die Berge und lebt auf engem Raum in einer nostalgisch-rustikalen Ferienwohnung inmitten der idyllisch-verschneiten, weiss glitzernd Schneelandschaft.



DIES ALLES IST NATÜRLICH OHNE SCHNEE NICHT DENKBAR!



Nun wird aber die Erhaltung des Schneesportes durch das mittlerweile altbekannte Problem der Klimaerwärmung immer komplexer. Man hat früh Massnahmen ergriffen, so wie wir sie oben bereits schilderten. So wird versucht, künstlich herzustellen, was die Natur nicht liefert. Wobei dieser Satz so formuliert natürlich nicht stimmt - weil die Klimaerwärmung letztlich auf den Menschen zurückzuführen ist. Weil dieser immer wieder seine Bedürfnisse über ein nachhaltiges Verhalten stellt.



Obwohl wir den Schneesport beide schätzen, ist die Tatsache, dass heutzutage ohne Bedenken und mit unglaublich energetischem Aufwand in die Natur eingegriffen wird, sehr bedenklich. Schneiden sich so die Schneeliebhaber durch ihr übermässiges Bedürfnis nicht letztlich ins eigene Fleisch? Schliesslich ist doch die Klimaerwärmung wie erwähnt (erwiesenermassen) auf den Menschen zurückzuführen (und eben auch auf grossen Energieverbrauch wie bei den Schneekanonen).



Grösser ist unserer Betroffenheit in Hinblick auf alle im Wintersportgewerbe tätigen Menschen, welche auf eine verlässliche Schneequelle angewiesen sind. Um jeden Preis - weil sie sonst selbst den Preis dafür bezahlen müssen.



2.1 Analyse der Bedürfnisse:



Konsumenten





  • Tradition mit der Familie oder Freundeskreis


  • Ehrgeiz im Sport


  • Sport für die eigene Gesundheit


  • Gefühl der Freiheit


  • Abwechslung im Alltag - Ausgleich


  • Treffen von Freunden


  • Geniessen der verschneiten Berglandschaft


  • Raus aus dem nebligen Tal in die sonnigen Berge


  • Ferien für die Seele


Im Wintergewerbe Tätige





  • Sicherung der Existenz einzelner Betriebe


  • Sicherung der Existenz des Wintertourismus


  • Imagesicherung eines Dorfes (z.B. Davos), einer ganzen Region


  • Ermöglichung vieler (auch saisonaler) Arbeitsplätze


  • Auslebung des erlernten Berufes


  • Aufrechterhaltung von Traditionen


2.2 Handlungsbedingungen, die Schneesport heute ermöglichen



(Die aufgeführten Punkte beziehen sich auf Orte, wo nicht genügend Schnee fällt.)



Ökologische Voraussetzungen





  • Schnee


  • Kälte


  • Wasser


  • (nicht zu steile) Berge


Ökonomische Voraussetzungen





  • Schneekanonen


  • Strom


  • Bergrestaurants


  • Transportmittel (der Lieferanten)


  • Skiliftbetrieb


Soziale Voraussetzungen





  • Personal


  • Sicherheitsnetz wie Rega, Bergrettung




3. Fachliche



Wasser- und Energieverbrauch sowie Lärmemission von Beschneiungsanlagen
Wasserverbrauch
1.500 - 2.000 m³/ha bei 30 cm Beschneiung (1)600 Litr./Min.(12)200Ltr./m³ Schnee (8)250 - 300 ltr./m³ Schnee (6)1000 ltr. für 2,5 m³ Schnee bei 30 cm Beschneiung (4)
Energieverbrauch während des BetriebesNiederdruckanlangenHochdruckanlagen
45 - 65 KW/ha (1)80 - 130 KW/ha (1)
StrombedarfRichtwert bei 30 cm SchneehöheJahresbedarf bei 20 cm Schneehöhe
0,5-1,5 KWH/m²bis 9.000 KWh/ha (5)
Schallpegel in 20 m EntfernungNiederdruckanlageHochdruckanlage
60 - 75 dB(A)80 - 115 dB(A)

Sonntag, 3. Juni 2007

Aufm Trödelmarkt



Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
T*: Ich wählte bewusst Dinge aus, die mir früher einmal wichtig waren.
S: Einerseits wählte ich Dinge aus, von denen ich dachte, dass sie jemand anderer besser gebrauchen könnte als ich, ich andererseits aber auch nicht mehr nutze.


Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?
T: Ich nahm mir im Vorfeld fest vor, nichts mitzunehmen, was nur zu Hause rumliegen würde. Deshalb habe ich auch nur 2 CDs genommen - in der Hoffnung, sie wirklich gebrauchen zu können.
C: Ich finde immer sehr schnell Gefallen an den unterschiedlichsten
Gegenständen und rede mir ein, ich könnte sie auch tatsächlich gebrauchen (auch wenn die Erfahrung mich anderes hätte lehren sollen). SO fiel ich auch heute wieder gewissermassen rein - aber ich muss auch sagen, dass ich die Dinge irgendwann meist tatsächlich einsetze.

Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?

Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
T: Ich war gespannt, was die andern wohl mitbringen würden, merkte aber ziemlich schnell, dass alle in etwa ähnliche Gegenstände mitgebracht hatten. (Viele CDs und Dekomaterial)
S: Ich fand es ein bisschen wie Weihnachten zu Beginn, dass ich mir jetzt einfach die Dinge, die mir gefallen, mit nach Hause nehmen darf. Zu Beginn dachte ich, es würde schwierig, mich auf 5 zu beschränken, aber da sich die Kategorien immer in etwa wiederholten, nahm ich letztlich doch nur 4 mit.


Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?
T: Grundsätzlich habe ich mit dem gerechnet und ich wünsche mir, dass sie im Brockenhaus einen neuen Besitzer finden, der sich über die von mir mitgebrachten Gegenstände auch tatsächlich für längere Zeit freut.
S: Mir macht es nichts aus, sie gehen ja ans Brocki weiter. Es zeigt, dass wir schon viel besitzen.


Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum? (Es gibt für beides gute Gründe)
T: Da ich mir eben als Ziel gesetzt habe, nur nützliche Dinge zu nehmen, war ich entsprechend kritisch bei der Auswahl. Ich nahm 2 Dinge (2 CDs) nach Hause.
S: Ich brachte 5 und nahm 4 Dinge. Weil mir genau 4 Dinge gut gefielen. "Moralisch" gesehen hätte ich keine Probleme gehabt, auch mehr zu nehmen, aber nicht mehr als 6.

Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
T&S: Die Schüler und Schülerinnen haben vermutlich viel mehr Mühe als wir, sich von Dingen zu lösen. Sie können sich ja noch nichts kaufen, weshalb ihr Besitz ihnen mehr bedeutet als Erwachsenen, die diesen beliebig verändern, ergänzen können. Wir finden die Idee aber gut und können uns gut vorstellen, sie mit unseren Klassen durchzuführen. Wir würden vielleicht nur 2-3 Dinge mitbringen lassen und freiwillig mehr, weil nicht alle Kinder gleich viel Dinge (die sie nicht mehr brauchen!) besitzen. Gerade ärmere Kinder würden sonst einen grossen Nachteil haben, weil sie die Aktion nicht entspannt miterleben könnten - was nicht Sinn und Zweck ist.





*T steht nachfolgend für Thoma, S für Sutter

Samstag, 2. Juni 2007

Liebe Gruppe Frau und Mann

Sie haben sich am 21. 5. mit dem Thema Milch auseinander gesetzt. Im 1. Teil sind die Angaben sehr kurz gefasst. Da und dort wären zusätzliche Überlegungen oder Erläuterungen hilfreich. Bei BNE ist die Partizipation der Kinder sicherlich auch ein bedeutender Aspekt, vgl. LZ : Kinder können Milch aus ihrer Sicht die beste Milchsorte bestimmen und ihre Entscheidungen begründen.
Im zusätzlichen 2. Teil sind Erläuterungen vorhanden. Die Angaben, welche weiteren Teilkompetenzen angestrebt werden können sind gut, aber recht anspruchsvoll. Was ich sehr spannend finde, sind die Ideen zur Zugänglichkeit.

Zu Herz: Bei Ihnen hat dieser Artikel anscheinand recht positive Reaktionen ausgelöst. Sie lassen sich von seiner Botschaft "anstecken". Beispielsweise lese ich von Maegi: "Nicht nur solche konkreten Ideen nehme ich mit in meine (hoffentlich) kommende Unterrichtsplanung, sondern seine eingangs erwähnte hoch motivierte und "optimistische" Haltung war mir ein starker Impuls. Vielleicht werde ich als angestellte Lehrerin tatsächlich an mein Vorhaben denken, diesen Bericht als Motivationsspritze wiederholt zu lesen." - So hoffe ich mit Ihnen auf Nachhaltigkeit.

Natur: Frau Sutters einleitende Worte regen mich zum Nachdenken an. In etwa; Beziehung zur Natur kann mit der Beziehung zu einem Mann konkurrenzieren. Darüber mehr zu erfahren wäre wohl spannend - oder war das nur der Bogen zum Blogthema? Weiter lese ich:" Ich bin ein naturverbundener Mensch. Doch bedarf es Zeit respektive der entsprechenden Prioritätensetzung. Zeit ist bekanntlich knapp, entsprechend wollen Prioritäten wohl überlegt sein......"
Apropos: Wie steht es mit meiner Prioritätensetzung?

Die weiteren persönlichen Gedanken und Erlebnisse über Pfingsten zeigen, wie bedeutend die Natur auch für uns alle ist. Eindrücklich ist auch das Beispiel von Frau Thoma unter der Linde, bei unterschiedlichem Wetter. Ich möchte Sie ermutigen, Ihr Vorhaben des Naturnachmittags in die Praxis umzusetzen.

Eine gute Zeit und herzliche Grüsse
Ru


Donnerstag, 31. Mai 2007

wunschlos glücklich

Gestern Abend, nach einem strengen Tag voll gestopft von Verpflichtungen und Erledigungen, bin ich am Abend an den See gesessen. Ich sass einfach da, habe die Ruhe genossen und ein wenig Energie getankt. Momente wie diese tun mir gut, weil ich zur Ruhe kommen kann und neue Kraft schöpfen kann. Kraft, die wie ich glaube von der Natur aus geht. Die Natur, so bin ich überzeugt, birgt eine unglaubliche Energie in sich. Ich kann mich an Momente aus meinem Leben erinnern, an welchen ich mich irgendwo in mitten einer wundervollen Landschaft befand und mich davongetragen fühlte von der Faszination und dem Zauber der Natur. Ich war da, fühlte den Wind im Haar, die Sonnenstrahlen im Gesicht oder die Regentropfen auf der Haut und war erfüllt von einem unglaublichem Glücksgefühl und einer unendlichen Zufriedenheit. Ich fragte mich, was ich mir in diesem Augenblick wünschen würde, hätte ich einen Wunsch frei. Es fiel mir einfach nichts ein. Ich war, wie man so schön sagt, wunschlos glücklich. Nicht weil mein Leben perfekt war, sondern darum, weil ich mich in diesem Moment einfach von allen noch so winzigen Sorgen und Problemchen lösen konnte. Das ist für mich Glück. Und nicht allzu selten, ist es die Natur, welche es schafft, dieses vollkommene Glück auszulösen.

Dienstag, 29. Mai 2007

Einfach HERRlICH!



Bei diesem Impuls bin ich endlich auch voll vorn dabei! J In meinem Alltag nehme ich die Natur sehr oft bewusst wahr. Ein Sprung in den kalten Bodensee und das Durchs-Wasser-Gleiten gibt mir ein starkes Gefühl der Leichtigkeit und Frische, der Freiheit und Lebensfreude. An einen Baum oder an eine Mauer gelehnt meinen Blick in die Ferne zu richten und meinen Gedanken nachzuhängen oder die Natur zu bewundern ist für mich immer wieder Entspannung. Oder aber ich verliere mich im unendlichen Funkeln eines Sternenhimmels oder beobachte in einem Rasen (es braucht tatsächlich nicht mal ne Blumenwiese zu sein) die verschiedensten Kleinstlebewesen …

Die Natur bringt mich immer wieder zum Staunen. Ich fühle mich wohl in ihr. Für alles ist gesorgt, alles funktioniert irgendwie – durch 1’ooo Zufälle. Zum Beispiel die Wärmeregelung: Durch die richtig dosierte Magnetkräfte und exaktem Abstand bleiben Erde, Sonne und Mond im Gleichgewicht.

Viele bringen diese Wunderlichkeiten in der Natur darauf, an (einen) Gott zu glauben. Mich hat nicht zentral die Natur davon überzeugt. Heute bezeugt sie für mich jedoch immer wieder die Grösse und Unbestechlichkeit Gottes. Er hat sich was gedacht bei der Schaffung der Erde. Er hat alles im Griff. Interessenskonflikte gibt’s für ihn nicht – bei ihm geht alles auf. Und in diesem System in Gottes Hand sehe ich mich – sehe ich uns Menschen – uns Männer und Frauen. Er hat sich auch bei der Schaffung von Mann und Frau was gedacht. In seinen Richtlinien für Beziehungen geht alles auf …

„O Herr, welch unermessliche Vielfalt zeigen deine Werke! Sie alle sind Zeugen deiner Weisheit, die ganze Erde ist voll von deinen Geschöpfen“ (Psalm 104, 24. Hoffnung für Alle).

Montag, 28. Mai 2007

Der Wandel der Natur

Am Samstag Abend setzte ich mich unter eine Linde am Waldrand. Es war ein wunderschöner, warmer Frühlingsabend und ich versuchte ganz bewusst, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Die Fülle an Sinneseindrücken, welche ich wahrzunehmen vermochte, erstaunte mich. Es gab so vieles zu sehen, hören, fühlen und riechen. Viele Dinge, die man im Alltag eben nicht wahrnimmt, leider! Obwohl es meiner Meinung nach sehr gut tun würde, sich täglich ein wenig Zeit zu nehmen, um die Natur in all ihren Erscheinungen zu geniessen. Das Gezwitscher der Vögel kann so inspirierend, das Plätschern des Wassers so beruhigend und der Duft der Wiesenblumen so anregend sein. Kurz gesagt, die Natur ist ideal um Energie zu tanken und sich zu entspannen!

Am Pfingstmontag (es war sehr regnerisch!) setzte ich mich unter dieselbe Linde. Obwohl es derselbe Ort war, war fast nichts mehr gleich wie zwei Tage zuvor. Die Umgebung war trüb und es war recht windig und kalt. Nur ganz selten hörte ich einen Vogel zwitschern und die Düfte der Natur waren nur noch halb so intensiv. Ich nahm die Natur ganz anders wahr. Trotzdem tat es mir gut eine Viertelstunde an der frischen Luft zu weilen und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Ich habe einmal mehr gemerkt, wie wichtig es ist, nach draussen zu gehen und den Aufenthalt in der Natur zu geniessen. Auch Kinder sollen möglichst viele Gelegenheiten erhalten, solche Naturerfahrungen zu machen, egal ob bei Regen, Schnee oder Sonnenschein! Ich habe mir schon mehrmals überlegt, wie ich den Kindern
vielfältige Erlebnisse mit und in der Natur ermöglichen kann. Mein Wunsch wäre es, wöchentlich einen Nachmittag mit den Schülern und Schülerinnen nach draussen zu gehen und den Lernort sozusagen vom Schulzimmer in die Natur zu verlegen. Denn die meisten Lerninhalte können auch in der Natur durchgeführt werden (--> Waldschule!).

Also, nichts wie ab in die Natur!!!

Sonntag, 27. Mai 2007

Die Jugendlichen sind die Protagonisten des Wandels

Otto Herz zeigt in seinem Text über Bildung für nachhaltige Entwicklung viele Möglichkeiten auf, wie man Kinder in diese Entwicklung mit einbeziehen kann (z.B. Austausch mit Kindern anderer Länder, Ausstellungen in Kaufhäusern etc.). Er betont, dass es für eine nachhaltige Entwicklung ein innerer Wandel nötig ist - sozusagen ein Wandel des Herzens und des Verstandes. Diese Aussage finde ich sehr treffend! Unsere Aufgabe als Lehrperson ist es, die Kinder zum Nachdenken anzuregen. Den inneren Wandel jedoch, müssen die Kinder selbst vollziehen.

In der Erd-Charta fasst Otto Herz die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung zusammen. Dabei kommt unter anderem folgendes Ziel vor:

14. Die Gleichstellung der Geschlechter als Vorbedingung für eine nachhaltige Entwicklung bestätigen und fördern.

Da die Gleichstellung von Mann und Frau demnach als Vorbedingung angeschaut wird, ist dieses Ziel besonders zentral. Das heisst, bevor wir mit der nachhaltigen Entwicklung beginnen, müssen wir zuerst unsere Strukturen der Gesellschaft überdenken. Haben die Frauen wirklich gleich viele Rechte wie die Männer? Leben wir eine Kultur des Friedens und der Zusammenarbeit? Verfolge wir alle dasselbe Ziel?

Nur wenn diese günstigen Voraussetzungen geschaffen sind, ist eine nachhaltige Entwicklung möglich.

Über die wahre Schönheit des Lebens

Ja, die Bezieung zur Natur kann sogar mit der Beziehung zu einem Mann konkurrenzieren, um gleich zu Beginn den Bogen zu unserem Thema gemacht zu haben.
Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch. Doch bedarf es Zeit respektive der entsprechenden Prioriätensetzung. Zeit ist bekanntlich knapp, entsprechend wollen Prioritäten wohl überlegt sein. Alleine in die Natur zu gehen, die Seele baumeln zu lassen, in meinem Fall meist joggenderweise, ist sehr wichtig. Beziehungen zu pflegen jedoch ebenfalls. Was tun mir der so spärlich vorhandenen Freizeit? (Was nicht zuletzt auf unsere Ausbildung zurückzuführen ist, welche jedoch uns diesen Auftrag gibt, was ich ja ihretwegen nicht wirklich leisten kann.) Nun ja, ich laufe mir nicht davon, Freunde allerdings - wenn auch nicht gleich morgen - schon. Und so kann ich mich eine Zeit lang für meine Freunde, meinen Freund entscheiden, aber dennoch wird das Hochkommen eines Defizites an zwischenmenschlicher Auszeit unvermeidbar sein. So gibt es Phasen, in denen ich fast aus Trotz sage: Und jetzt ich! Nun, tatsächlich kann es vorkommen, dass dann die Beschäftigung, sprich, das Flanieren in der Natur, gar Eifersucht zu evozieren vermag.
Dennoch, nur dadurch, dass der Mensch eine Beziehung mit sich pflegt, kann er sich auch auf Beziehungen mit andern einlassen. "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" - nun, wenn ich mich nie lieben lernte (und ich würde sagen, damit man sich Zeit für sich selbst nimmt und nehmen möchte, bedarf es Liebe), wie kann ich denn dann andere Menschen lieben?
Zudem gilt im Leben in allen Bereichen die Balance, und so braucht jeder Mensch auch seine Auszeiten alleine meines Erachtens. Wer sich krampfhaft vor dem Alleinsein fürchtet und dadurch von einem Treffen ins nächste flüchtet, dem (entschuldige: auch der) fehlt der Ausgleich, was sich irgendwann rächen wird.
Ich persönlich sehe noch viele andere Bereiche im Leben, welche es verhindern können, dass ich regelmässig in die Natur gehe. So ist letzteres für mich der Inbegriff des "im Moment leben", was genau dem auf Fortschritt bedachten Denken, welches so tief in mir verankert ist, widerstrebt. Seitdem ich mir sage, wenn ich mir Zeit für mich, für die Herstellung meiner inneren Ruhe nehme, so ist dies letztlich auch wieder förderlich für mich als arbeitenden Menschen, kann ich auch diese Seite in mir davon überzeugen, dass es gescheit ist, mir regelmässig Zeit für mich, für die Ruhe, das JETZT zu nehmen. Die andere, etwas weisere Seite in mir bedarf jedoch keinelei solcher Rechtfertigungen - sie weiss längst, dass genau darin die wahre Schönheit, der Wahre Sinn des Lebens verborgen liegt. (Die Kunst, im Moment und ohne über das Notwendige hinaus vorhandene Hilfsmittel zu leben.)

Freitag, 25. Mai 2007

Öffentlichkeitsarbeit

Die Agenda 21 ist für eine Lehrperson sehr hilfreich. Sie kann einen dazu anhalten, konkrete Punkte anzugehen und liefert sogar Umsetzungsvorschläge. Die Idee von grösseren Projekten, welche den Rahmen der Schule sprengen, finde ich gut. Schliesslich geht es um ein Thema, das alle Menschen tangiert. Es soll nicht zu einem typischen "Schulthema", sprich, lernen und irgendwann, da nie mehr angewandt, vergessen, verkommen, nein, es will regemässig thematisiert sein und möglichst viele Menschen anhalten, sich ebenfalls damit auseinander zu setzen.Mir gefiel auch die Idee der Schaufenster - auch die Schule könnte durch eine entsprechende Gestaltung einerseits eine Botschaft nach aussen tragen, aber auch eine nachhaltige Haltung in den Köpfen der Kinder stärken.Die Öffentlichkeitsarbeit ist immer etwas problematisch. Es soll ja nicht in einen Wettbewerb, welche Schule lebt am vorbildlichsten, welche erregt am meisten öffentliches Aufsehen, ausarten. Deshalb will gut überlegt sein, wann beispielsweise die Presse eingeschaltet wird. Dennoch, es reicht nicht, wenn nur eine einzige gute Lehrperson stark für die Agenda 21 plädiert, es ist das Ziel, dass möglichst viele Menschen wachgerüttelt werden. Und die Kinder haben meist einen grossen Vorteil, dass sich niemand von ihren Botschaften bedroht fühlt im Sinne, die wollen bestimmt nur auf Eigenprofit raus oder haben andere Hintergedanken, nein, Kinder handeln aus einer inneren Überzeugung und leben diese meist viel stärker aus, als Erwachsene. So können sie sehr stark anstecken - und zum Handeln bewegen.

Donnerstag, 24. Mai 2007

Volle Kraft voraus!

Otto Herz (Fortbildungstagung an der Uni Bielefeld, Nov. 1999) spricht eine klare Sprache: Die Nachhaltigkeit der Erde zu wahren bzw. wieder herzustellen ist ein absolut relevantes und akutes Anliegen. Es betrifft uns alle und zwar heute noch.

Mir gefallen seine klare Linie und seine Realitätsnähe. Etwelchen Ausreden gegen das sofortige Umsetzen der Möglichkeiten in der Schule für nachhaltige Entwicklung, nimmt er im Vornherein den Wind aus den Segeln. Genauso wenig lässt er sich von unrealistischen Entwicklungsideen davontragen, sondern äussert sich auch klar zu begrenzten Ressourcen, Kräften und Einflussmöglichkeiten.

Seine Forderungen an uns Lehrpersonen, mehr aber an die ganze Institution Schule bleiben aber hoch. „Wer will, kann wollen“ (Herz, 1999, 1). Und die Umsetzung soll „vom Einfachen zum Komplexen“ umgesetzt werden (ebd.). Zentralstes Anliegen ist, dass die Kinder für nachhaltige Entwicklung gebildet werden. Dabei gehe es darum, was selbst Gesagtes, Gemeintes, Gemachtes dem (globalen) ernährungssicheren, friedlicheren, liebenswerteren (Über-)Leben beitrage. Konkret werden verschiedene (nachhaltige) Kompetenzen durch Handlung erworben. Beispielsweise die Verständigungs-Suche und Einmischungs-Kompetenz (DIESES WORT GEFÄLLT MIR IRGENDWIE :-) durch das Gestalten eines Kaufhaus-Schaufensters zu einer Thematik der (nicht) nachhaltigen Entwicklung und dem Betreuen eines Informationspostens vor Ort. (vgl. Herz, 1999)

Nicht nur solche konkrete Ideen nehme ich mit in meine (hoffentlich) kommende Unterrichtsplanung, sondern seine eingangs erwähnte hoch motivierte und „optimistische“ Haltung war mir ein starker Impuls. Vielleicht werde ich als angestellte Lehrerin tatsächlich an mein Vorhaben denken, diesen Bericht als Motivationsspritze wiederholt zu lesen.

PS: Tatsächlich habe ich auch zu unserem Blogthema eine Stellungnahme in Herz’ (grade fiel mir sein Name auf :-) Erläuterungen gefunden:

„Die Basis von Partnerschaften sind symmetrische Beziehungen. Symmetrische Beziehungen erweisen sich darin: Jeder kann von jedem lernen und muss es auch. Andernfalls missrät die gewollte … Partnerschaft zu modern getarnter Kolonialisierung neuer Art in alter Absicht“ (Herz, 199, 49). Zugegeben, er selbst sprach nicht von Zweierschaft-Beziehungen. Trotzdem, es geht also nicht (allein) um romantisches postmodernes Beisammensein mit der alten Absicht, nicht allein sein zu müssen. Ne, man werde Partner, ein Team, wo jeder von jedem lernt – bzw. – ich verbessere Herz … jeder von jeder und jede von jedem. Alles klar? =P

Kinder, unsere Zukunft

Jede und jeder in jeder konventionellen Schule hat die Möglichkeit, sich der Agenda 21 zu nähren. Keine Schule darf sagen: „Was geht uns die Agenda 21 an?“…
Mit diesen Aussagen weist der Artikel eindeutig darauf hin, dass wir als Lehrpersonen die Pflicht und die Verantwortung haben, den Kindern eine nachhaltige Entwicklung näher zu bringen. Der Artikel hat mich aufgerüttelt, als Lehrperson etwas, auch wenn nur etwas Kleines, zu unternehmen und die Thematik der nachhaltigen Entwicklung im Unterricht zu berücksichtigen. Ich fühle mich ermutigt, mit kleinen Schritten, kleine Erfolge zu erreichen. Denn mit dem Grundsatz „vom Einfachen zum Komplexen“ stellt der Artikel nicht einen entmutigenden Grossanspruch, sondern motiviert zum ermutigenden Kleineinstieg.
Der Artikel hat mir auch bewusst gemacht, wie wichtig die Rolle der Kinder ist bezüglich der Thematik der nachhaltigen Entwicklung. Die Agenda 21 trägt insbesondere das Antlitz der Kinder, heisst es im Artikel. Damit und mit der Entwicklung der Kinder Agenda 21 wird gezeigt, welchen Wert den Kindern zuschrieben wird. Für mich als Kind, war Politik, Wirtschaft und deren Entwicklung stets etwas Uninteressantes, weit entfernt von meiner kindlichen Welt und nichts und niemand konnte oder wollte mich dazu bewegen, mich dafür zu interessieren. Das empfinde ich als schade, denn es sind die Kinder, welche die Zukunft unserer Welt bestimmen werden. Es ist deshalb wertvoll, ihnen diese Thematik näher zu bringen. Dass dies der Agenda 21 am Herzen liegt, zeigt der Artikel und ich finde, das ist ein super Schritt in die richtige Richtung.

Montag, 21. Mai 2007

Milch---Muhhh

Gründe für die Themenwahl:
- Milch ist ein alltägliches Konsumgut
- viele Kinder wissen heutzutage nicht mehr, woher die Milch kommt
- Milch sieht immer gleich aus, doch gibt es viele verschieden Sorten
- Thema kann aus verschiedenen Perspektiven bearbeitet werden (z.B. Natur und Technik, Ethik etc.)
- Kreisläufe lassen sich gut herstellen

Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit:

Welche weiteren Teilkompetenzen einer BNE könnten mit der Unterrichtseinheit angestrebt werden?
- b. 5: Konsumentennachfrage (möglichst billig) versus Forcierung biologische Produkte
- c. 2: Perspektive von Bauern, Ernährungsberatern, Wirtschaftsleuten, Anbieter vergleichen
- d. 1: globaler Preisdruck trotzdem Bedürfnis nach Erhaltung landeseigener Bauernbetriebe  nationale Subventionierung

Wie wären diese Teilkompetenzen in Bezug auf das Thema der Unterrichtseinheit zu konkretisieren?
c. 2: Kinder übernehmen verschiedene Rollen und führen eine Diskussion

Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten der didaktischen Prinzipien:
- entdeckendes Lernen
o auf den Bauernhof gehen und die Verarbeitung der Milch verfolgen
o verschiedene Milchsorten degustieren und vergleichen.
o Milchpackungen vergleichen (Herkunft, Fettgehalt, Zeichen, Begriffe (UHT, pasteurisiert) etc. analysieren)

- Partizipationsorientierung
o Diskussion über Vor- und Nachteile der Tetra-Pack-Mich: Kinder leiten die Diskussion selber
o Kinder dürfen bei der Themenwahl mitbestimmen
o handlungsorientierte Aufträge in die Werkstattarbeit einbauen

- Zugänglichkeit
o Annäherung: Mein Alltag ohne Milch (daraus folgernde Erkenntnis: Milch als Grundnahrungsmittel, ein Leben ohne undenkbar)
o Liebe geht durch den Magen, so auch bei den Themen: Käse, Butter, Schokodrinks, Molke – sehr beliebte Produkte (wie kann die Milch weiterverarbeitet werden?)
o Veranschaulichung: Texte mit Bildern verdeutlichen

Milch---Muhhh Teil1

Analyse der Unterrichtseinheit:
Unterschiede der BNE-Einheit zu einer herkömmlichen Unterrichtseinheit in MU
- Kinder suchen selbständig nach Antworten auf Fragen, statt gegebene Lernantworten
- auch Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten
- erstellen von Vergleichen und Unterscheidungen
- Lernziele zum Teil an individuellen Werten und Meinungen orientiert
- Hinterfragen des eigenen Verhaltens
- Förderung von Fähigkeiten wie kritisches Betrachten, begründen, Vor- und Nachteile bestimmen … (LZ)

Angestrebte Teilkompetenzen einer BNE
- a.2, a.5
- b.1, b.2, b.3
- c.1, c.4, c.6
- e.1, e.3, e.5
- g.1, g.3, g.4
(fehlt Umsetzungen/Veränderungspläne/Zukunfsvisionen)

Umgesetzte Didaktische (von BNE) Prinzipien
- Handlungs- und Reflexionsorientierung
- Entdeckendes Lernen
- Vernetzendes Lernen
- Zugänglichkeit
- Partizipationsorientierung gering
- Verbindung von sozialem, selbstbezogenem und methodenorientiertem mit sachbezogenem Lernen

Metoden (von BNE)
- Diskussionsrunden
- Persönliche Auseinandersetzung mit Fragen
- Gemeinsame Arbeit am Thema
- In Büchern nach Antworten suchen
- Reihenfolgen herausfindenà Werkstattarbeit

Sonntag, 20. Mai 2007

Verantwortungsgefühl versus Faulheit und Vergesslichkeit

Heute Morgen fiel mir der Deckel meiner PET-Flasche auf eine stark befahrene Strasse. Ich musste wegen des Verkehrs lange warten, bis ich endlich den Deckel aufheben und im nächsten Abfallkorb entsorgen konnte. Danach stellte ich mir die Frage, wie viele andere "Weltbürger" dies ebenso getan hätten und wie viele den Deckel hätten liegen lassen. Ich kam zum Entschluss, dass es mir eigentlich egal sein kann, wie andere Menschen in dieser Situation reagiert hätten. Die Hauptsache ist, dass ich mein eigenes Handeln vertreten kann.

Später habe ich mich gefragt, ob ich den Deckel nur aufgehoben habe, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen und mein Verantwortungsgefühl gegenüber der Natur wahrzunehmen?!

Ich denke, dass ich oft aus Gründen der Verantwortung nachhaltig handle. Hinzu kommt der Gedanke, als Vorbild handeln zu müssen. Mein persönliches Ziel ist es, meinen Schülerinnen und Schülern den nachhaltigen Umgang mit der Natur und den Mitmenschen beibringen zu können. Hierfür brauchen sie ein gutes Vorbild, welches unter anderem durch die Lehrperson verkörpert wird.

Doch welche Umstände halten mich vom nachhaltigen Handeln ab? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich schon viel zu fest an den gehobenen Lebensstandard gewöhnt habe und es fällt mir schwer auf bestimmte Dinge zu verzichten (z.B. täglich mehrmals duschen). Dazu kommen Vergesslichkeit (z.B. vergessen das Licht zu löschen) und Faulheit (z.B. mit dem Velo einkaufen gehen), die mich vom nachhaltigen Handeln abhalten.

Dienstag, 15. Mai 2007

Motivation dank Dankbarkeit








Meine Motivation für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur ist einerseits die Dankbarkeit. Die Natur hat uns so viel zur Verfügung gestellt (ich denke mir bei vielen Dingen "sponsored by nature"), letztlich alles, was ich in den Händen halte, die Luft, die ich Atme, die Natur und Landschaften, die ich sehe. Was machen wir damit? Wir schätzen sie alle, das ist klar, aber wir wollen stets mehr, der Mensch will Fortschritt. Und schreitet damit fort, selbst wenn die Natur längst übergangen wird. Das tut mir leid und ich will so nicht Schritt halten mit dieser Art von Fortschritt, wo immer auch möglich. Und doch, der Fortschritt ist unumgänglich, ein einzig Wort, doch überall verankert. So profitiere ich auch von ihm, kann so Produkte trotz Teuerung billiger kaufen als vor einigen Jahren. Es bedarf bei mir grosser Disziplin, mich nicht mit den billigsten zu begnügen und dafür einige Franken in beispielsweise fairen Handel oder Bioprodukte zu investieren. (Was wieder das vernetzte Denken letzter Woche aufgreift.)

So also zum einen die Dankbarkeit. Gleichzeitig geht es mir auch um die Zukunft: Ich kann noch dankbar sein für die schöne Erde und mich deshalb bemühen. Es darf niemals vorkommen, dass unsere Nachkommen statt Dankbarkeit zu empfinden nur noch den Fotos der einst so schönen Erde nachtrauern können und sich so motivieren müssen, ihr möglichst geringfügig zu schaden. Sie sollen die Erde genau so schön erleben dürfen. Schön ist natürlich subjektiv. Insofern meine ich vor allem die Artenvielfalt, die natürlichen Landschaften.

Was mir am meisten die Motivation raubt, ist, wenn ich total destruktives Verhalten, dessen Wirkung ich jedoch viel grösser einschätze als mein vergleichbares in diesem Bezug, beobachte. Ich denke dann, Mensch, was nützt es, wenn ich hier bünzlig Energie spare und mir das Leben 'schwer' mache durch ständiges Abschalten, Planen von möglichst ökologischer Energienutzung, Verzicht auf Auto, wenn dieser Grosskonzert Energie verbraucht für ein ganzes Dorf? Dennoch, wir kennen es, die Vernetzungen - so besteht das grosse Geflecht aus kleinen Vernetzungen, also wir, und bemühten wir uns alle, uns zu 30% zu bessern, so wäre doch schon ein riesiger Schritt getan. Also, Augenklappen auf und der Natur Dankbarkeit erweisen, den Nachkommen dieselbe ermöglichen!

Montag, 14. Mai 2007

Von Faszination, Verantwortung und Bequemlichkeit

Ich glaube, es sind verschiedene Dinge, die mich dazu motivieren, nachhaltig zu sein und nur einen einzigen, aber ziemlich schwerwiegenden Grund, welcher mich davon abhält. Nun, fangen wir mit den motivierenden Aspekten an:
Zum einen ist es für mich die Faszination des Lebens, der Natur, welche mich dazu bewegen, diese erhalten zu wollen. Die tausenden leuchtenden Sterne am Nachthimmel, die Sonne, die jeden Tag wieder für uns aufgeht, ein Lachen eines Kindes, ein Laubblatt, das im Herbstwind langsam auf den Boden segelt… Sind das nicht alles kleine Wunder, die unser Leben so wertvoll machen? Dieses faszinierende Leben, die atemberaubende Natur möchte ich erhalten.
Ein weiterer Grund sind verschiedenste Überlegungen und Gedanken, die ich mir mache… Ich überlege mir, dass ich sehr viel Glück habe, hier in der Schweiz geboren zu sein. Ich gehöre zu den 2% der Weltbevölkerung, welche zu Hause einen Kühlschrank haben und eine Toilette mit verschliessbarer Tür; zu den 2%, welche bedeutend mehr Mittel und Möglichkeiten haben als die restlichen 98%, um das Elend auf der Erde zu vermindern. Als einer der wenigen Menschen die derartig grosse Möglichkeiten haben, fühle ich mich verantwortlich, etwas zu tun.
Der dritte Grund ist die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Situation auf dieser Welt. Ich lese von Globalerwärmung, sehe Bilder von hungernden Menschen, verfolge Dokumentationen über das Elend von so vielen Menschen. Die Auseinandersetzung mit diesen Problemen und das Bewusstsein darüber, wecken in mir den Willen, etwas zu unternehmen.
Nun, das sind einige Gründe, die mich dazu bewegen, nachhaltig zu leben. Was aber hält mich dann so oft trotzdem davon ab? Ich glaube, da in erster Linie einen Grund nennen zu müssen. Es ist kein guter Grund und trotzdem, glaube ich, ist er für mich und wahrscheinlich für sehr, sehr viele andere Menschen sehr schwerwiegend. Es ist die Bequemlichkeit. Wenn ich am Abend im warmen Bett liege und sehe, dass draussen im Gang noch das Licht brennt, bin ich doch manchmal einfach nur zu bequem noch einmal aufzustehen um es abzulöschen. Wenn ich im kalten Winter unter der warmen Dusche stehe, bin ich zu verwöhnt, um während des Shampoonierens das Wasser abzustellen, weil es dann kalt wird. Und wenn mir meine Eltern einmal das Auto zur Verfügung stellen, bin ich zu bequem, das Angebot abzulehnen und das Velo zu benutzen, weil es halt mit dem Auto einfach schneller und einfacher geht…
Und ich bin mir sicher, mit diesem Bequemlichkeits-Gefühl bin ich nicht die einzige!

So Gott will …

Gründe für nicht nachhaltiges Handeln sind meiner Ansicht nach das Produkt von ausschliesslicher Gegenwartszentriertheit und Egoismus. Es interessiert dann nicht, ob morgen noch was zu trinken da sein wird, sondern dass jetzt eine ausgiebige Dusche genossen werden kann. Nicht an die Nachwelt oder Mitwelt wird gedacht, sondern ob selbst möglichst viel Profit aus der Regenwaldabholzung beispielsweise gemacht werden kann. Ich behaupte, dass diese Haltung im Kleinen bei uns allen immer wieder auftaucht. Zum Beispiel kaufe ich bloss wegen dem Preis keine Max Havelaar Produkte, obwohl ich mir sicher bin, dass dies fairer (sprich, nachhaltiger) wäre.
Was aber bringt mich dennoch immer wieder dazu, Papier zu sparen, jemandem ohne Eigennutzen zu helfen und so weiter.
Ehrlich gesagt profitiere ich oft selbst von nachhaltigen Handlungen. Menschen sind mir freundlicher gestimmt oder ich spare Geld und so weiter. Genau so wahr ist es glücklicherweise auch, dass immer wieder schlichtes Verantwortungsgefühl oder Empathie und Wertschätzung für Natur und Mensch dahinter steckt. Ich glaube, dass wir einen Teil der Verantwortung für die Schöpfung tragen, die uns anvertraut wurde. „Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!“ (Bibel, 1. Mose 1, 28). „Jede Art der Vögel, des Viehs und aller anderen Landtiere soll mit ins Schiff kommen, damit sie alle erhalten bleiben“ (Bibel, 1. Mose 6, 20). Wir sind gefordert, das zu tun, wozu wir fähig sind. Niemand von uns kann doch die Welt von heute auf morgen verändern. Und doch haben einzelne Menschen schon Riesiges bewirkt durch erstmals kleine Schritte nach ihren Möglichkeiten im persönlichen Alltag. „Jedem das Seine“ kann hier wohl geltend gemacht werden. Dies ist auch die biblische Meinung: „Wer andere im Glauben ermutigen kann, der soll diese Gabe nutzen. Wer von der Gemeinde beauftragt ist, die Armen zu versorgen, der soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, soll sich ganz für sie einsetzen. Wer Kranke und Alte zu pflegen hat, der soll es gern tun“ (Bibel,
Römer 12, 8).

„Wir sprechen immer von Nachhaltigkeit. Kinder und Jugendliche sind die Verkörperung der Nachhaltigkeit, d.h., sie mahnen uns an die Verantwortung, die wir über unsere Generation hinaus haben. Sie sind die Trägerinnen und Träger der nächsten Generation“ (). Und „solidarisches Handeln ist eine Grundbedingung für die Funktionstüchtigkeit und Überlebensfähigkeit einer Gesellschaft“ (Unterrichtsskript Nachhaltige Zukunft: Partizipation, 8). Hier kommt unser Blogthema ins Blickfeld. Denn auch Zbinden sagt:„Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich entwickeln und entfalten können, in denen sie verlässliche Beziehungen zu Erwachsenen aufbauen können, die für sie immer verlässliche Partnerinnen und Partner sind“ (Zbinden, 1998. Zitiert im Unterrichtsskript Nachhaltige Zukunft: Partizipation, 8). Wo besser, kann ihnen solches geboten werden, wenn nicht von den Eltern? Ich habe die zentrale Wichtigkeit der Beziehung der Eltern unter sich für die Entwicklung des Kindes im letzten Post bereits erwähnt …
„Es gilt aber auch für euch: Jeder von euch muss seine Frau so lieben wie sich selbst. Die Frau aber soll ihren Mann achten“ (Bibel, Epheser 5, 33). Let there be real love!

Freitag, 11. Mai 2007

Nachhaltige Beziehungsentwicklung

Ich zähle meine Eltern trotz minimalem Kontakt zu meinen wichtigsten Beziehungspartnern. Praktisch von Bedeutung sind und waren mir diese Woche vor allem meine WG-Kolleginnen bzw. Freundinnen. Ich beobachte(te), dass ich für eine nachhaltige J Beziehung Offenheit, Ehrlichkeit und Empathie beitragen muss. Ich glaube, man kann von einer Beziehung vor allem „profitieren“, wenn sie persönlich ist, wozu eine gewisse Tiefe nötig ist. So kann nämlich ausgetauscht werden, was wirklich ansteht, Mühe bereitet oder beglückt. Nur dann ist eine relevante Anteilnahme und Unterstützung vom Gegenüber möglich. Es sind solche Beziehungen, die mir wichtig sind und diese Woche wichtig waren.

Ich glaube, dass wir solche Beziehungen brauchen – natürlich aber nicht mit allen Mitmenschen. Hier komme ich zurück auf meine Eltern bzw. den Familienkreis. Im der Skriptlektüre auf die nächste Vorlesung im Modul Pks08 lesen wir, dass die elterliche Beziehung und deren Qualität einen höchst beudeutenden Einfluss auf das Kind haben.
Nachhaltige Entwicklung im sozialen Bereich der heterosexuellen Partnerschaft, unserem Blogthema, bedeutet wohl die Stärkung dieser Beziehungen und Beziehungsfähigkeit. Dafür, meine ich, ist nicht nur die Frauen- und Männerrolle zu klären, sondern vor allem wohl müssen Kompetenzen in der Kommunikation erworben und ausgebaut werden. Wiederum im Skript des Moduls Pks08 ist nachzulesen, welche kommunikativen Haltungen förderlich sind für ein gutes Familienklima (das stark von der Harmonie zwischen den Elternteilen abhängt).

Umweltfreundlichkeit im sozialen Bereich, also Freundlichkeit bzw. Nachhaltigkeit im Umgang mit unseren Mitmenschen, letztlich die Pflege von Beziehungen hat grössten Zukunftswert!

PS: „Sein Wort zeigt uns, wie wir als veränderte Menschen fähig werden, in jeder Beziehung Gutes zu tun“ (Hoffnung für alle,
2. Timotheus 3,17).
(Beziehung darf hier von mir aus in zweifacher Bedeutung verstanden werden. :-)

Donnerstag, 10. Mai 2007

Die Welt ist voller Systeme!

Als ich den Wochenimpuls studierte, kam mir als erstes die Vorlesung von heute Morgen in den Sinn. Herr Rhyner erklärte den Begriff "System". Dabei ging es unter anderem darum, dass zwischen verschiedenen Gruppen gegenseitige Abhängigkeiten bestehen (z.B. System Schule: die Dozierenden sind abhängig von den Studierenden und umgekehrt). So gibt es auf unserer Welt eine Vielzahl solcher Systeme, welche unseren Alltag bestimmen. Und gerade als Lehrperson ist es wichtig, jeweils "das ganze System" zu betrachten und nicht nur Einzelvorgänge zu bewerten (z.B. das Umfeld eines Schülers miteinbeziehen und nicht nur seine Handlungen beurteilen).

Es ist wichtig, auch Kindern einen Einblick in das ganze System zu gewähren. So gilt es nicht einfach nur zu erklären, dass die Dinosaurier ausgestorben sind, sondern mit den Kindern das ganze System und seine Abhängigkeiten zu betrachten. Das heisst ihnen unter anderem auch zu erläutern, warum denn die Dinosaurier ausgestorben sind. Denn Kinder können meist nur Einzelvorgänge wahrnehmen und es fällt ihnen oft schwer, Abhängigkeiten und Verbindungen herzuleiten. Hier sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen!

Systeme spielen auch bezüglich unseres Blogthema eine grosse Rolle. Ein Mädchen in Afrika, beispielsweise, wächst in einer Gesellschaft auf, wo es Tradition ist, das weibliche Geschlecht zu beschneiden. Doch würde dasselbe Mädchen irgendwo in der Schweiz aufwachsen, wäre das Umfeld (System) ganz anders und das Mädchen würde sich bestimmt auch anders entwickeln. So ist das Leben eines Menschen besonders durch sein Umfeld geprägt.

Globale Vernetzung

Die Intensität der Vernetzungen in meinem (und nicht nur in meinem…) Leben ist derart gross, dass ich gar nicht recht weiss, womit ich zu schreiben beginnen soll. Jedes Produkt, welches ich in der Hand halte, hat seine eigene Geschichte und ist schon durch etliche Menschenhände gewandert. Die Erdbeeren, welche ich im Laden gekauft habe, mussten vom Bauer mit viel Geduld gepflanzt, gepflegt, geerntet und verpackt werden, vom Lastwagenchauffeur transportiert werden und von Migros Angestellten ins Regal gelegt werden. Die Zeitung, die ich lese, wurde von verschiedensten Reportern verfasst, editiert, gestaltet, wurde schliesslich in der Druckerei gedruckt und zum Schluss durch die Hilfe vieler Postangestellten zu mir nach Hause geliefert. Es ist verblüffend, wie wir Menschen alle voneinander abhängen, vernetzt sind. Es scheint mir, als wäre ich irgendwo eingebaut in ein riesiges, äusserst komplexes System, in welchem nichts funktioniert, ohne das andere.
Ohne Zweifel, wir leben in einer äusserst „vernetzten“ Zeit, mehr denn je. Denn während vor mehreren tausend Jahren die Vernetzung auf das eigene Heimatdorf und möglicherweise dessen Nachbardörfer beschränkt war, ermöglicht uns der heutige Fortschritt der Technologie eine globale Vernetzung. Das T-Shirt, das ich trage kommt von China. Die Möbel in vielen schweizerischen Wohnungen stammen aus Schweden. Und das Souvenir, welches in Australien im Souvenir-Shop verkauft wird, wurde in Taiwan produziert. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage. Klar, wir, hier im Westen wissen die globale Vernetzung zu schätzen. Wir profitieren von Billigprodukten aus China, Südamerika und Taiwan. Wenn immer wir wollen, können wir ins nächste Flugzeug steigen und unsere Träume von Erholungsferien, Backpacking-Trips oder Kulturreisen in fremden Ländern erfüllen. Und sind wir auf einer fernen Insel in den Ferien, müssen wir auch dort nicht auf unseren heiss geliebten BigMac verzichten. Aber es sieht nicht überall so wunderbar aus wie bei uns. Nicht alle haben das Glück von der Globalisierung zu profitieren. Frauen in Taiwan krampfen 92 Stunden in der Woche hinter Nähmaschinen, damit wir hier die billigen Kleider kaufen können. Kinder werden geboren in schäbigen Hütten, welche ihr ganzes Leben niemals die Gelegenheit haben werden, einen Fuss über die Grenzen ihres Landes zu setzen… Ich weiss, dass ich solche Beispiele nicht aufzuzählen brauche, schliesslich wissen wir ja alle Bescheid über das Elend in anderen Ländern dieser Erde. Fragt sich nur, was ich jetzt an dieser Stelle noch zu tun brauche… Tja, wahrscheinlich sollte ich mich einfach aufmachen und etwas dagegen tun. Und auch wenn es mir so oft nicht als ausreichend erscheint, muss ich trotzdem damit anfangen, kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen: Max Havelaar Bananen kaufen, Schweizer Äpfel essen, FSCW-Möbel in mein Zimmer stellen…

Sonntag, 6. Mai 2007

Liebe Frauengruppe "Frau und Mann"

Mit Spannung lese ich Ihre Posts. Beeindruckt bin ich von den persönlichen Gedanken und auch den kritischen Auseinandersetzungen zu den Wochenimpulsen und anderen Themen rund um BNE. Auch die offenen Bemerkungen wie - "ohne diesen Blogauftrag hätte ich diese Woche kein einziges Mal eine Zeitung geöffnet, ein Film geschaut,..." usw. finde ich mutig und wichtig.

Besonders ins Auge stach mir u.a. die Aussage: " Meiner Meinung nach gehört das Gebiet der NE genauso zu unserem Berufsauftrag wie das Lesen lernen." Ob Frau oder Mann muss ich als Lehrperson auch hier die Vorbildfunktion wahrnehmen, wenn ich nachhaltig etwas bewirken will. ( Diesen Satz habe ich leicht abgeändert.)

Sie lassen sich von den Themen weiter anregen, ob mit Post-it auf dem Laptop oder mit dem Stein als Gedankenstütze.

Bleiben Sie und ich weiter dran.

Eine gute Woche und herzliche Grüsse

Ru

Über (mein) ignorantes Verhalten und dem daraus entstandenen widersprüchlichen Verhalten


Dieses Wochenthema passt natürlich sehr gut zu unserem Blogthema.
Spannend finde ich meine eigene widersprüchliche Verhaltensweise. Das heisst, ich plädiere zwar stark für Gleichberechtigung von Mann und Frau und finde es unfair, wenn letztere in armen Ländern unter schlechtesten Bedingungen arbeiten müssen. Gleichzeitig aber kann ich, wenn ich denn ein Gut sehe, welches mir gefällt und ich gerne besitzen möchte, auch ignorieren (mich unwissend stellen), dass dieses wohl nur so günstig ist, weil vermutlich gerade durch Ausnutzung entstanden. So fördere ich indirekt sogar diese Ungerechtigkeit und stelle mich als Selbstschutz unwissend.
Deshalb erachte ich es als sehr wichtig, auch im Unterricht Kindern früh beizubringen, vernetzt zu denken. Nicht nur die direkt absehbaren Folgen ihres Tuns zu verstehen, sondern auch die weiten, komplexen Fäden unterschiedlicher Handlungen. Dazu gehört beispielsweise die Rückverfolgung der Entstehungsprozesse von Gegenständen (wer hat alles dafür wie lange gearbeitet, damit ich mir etwas im Wert von Fr. 10.-, was ca. einer halben Stunde (angenehmer?) Arbeit von mir entspricht, kaufen kann?). Es geht darum, ein Gewissen zu fördern, auch wenn dabei ein temporär (unangenehm) schlechtes Gewissen kaum zu umgehen ist. So ist denn auch die Nachhaltigkeit im Verhalten eher gewährleistet.
Ich könnte mir ein Projekt vorstellen, bei welchem durch ein komplexes Rollenspiel solche Handlungen veranschaulicht werden (einige Kinder sind reiche Käufer, einige Verkäufer, einige Lieferanten, Produzenten, Angestellte etc...).
Ich werde künftig wieder stärker darauf achten, etwas weiter zu denken und zu meinem Gedankengut widersprüchliche Verhaltensweisen kritisch zu beleuchten.

Samstag, 5. Mai 2007

8-samkeit, lebenswertes Leben

Dieser Wochenimpuls hat mir sehr gut gefallen. Er richtet unser Augenmerk auf Dinge, welche uns nicht sowieso entgegenspringen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem alles nach Aufmerksamkeit schreit - wenn ich durch die Strassen einer Stadt gehe, kann ich problemlos übersehen, dass es ein neues Einkaufszenter gegeben hat, weil die Gegend übersättigt ist mit Schriftzügen, animierten Screens, Bildchen. Mit dem Ziel, Konsumenten anzulocken. Deshalb wollte ich diese Woche einmal von meinem eigenen Konsumdenken wegkommen resp. dieses so mutiert ausleben, dass ich mich auch an den kleinsten Dingen ergötzen konnte. Wie glücklich machen doch gerade die Dinge, welche ich nicht in meiner Hand, sondern in meinem Herzen nach Hause nehme? Ein Hund, der voller Freude einem Stecken nachrennt und sich fast nicht erholen kann vor Übermut? Immer weiter rennen will - wohin, wieso? Irgendwohin, einfach der Freude wegen!
Und gerade darum gehts doch auch im Leben. Wenn uns nur das vermeintlich Exklusive noch zu erfreuen vermag, so wird doch auch dieses wieder normal und wir müssen weiter suchen nach dem Besonderen, was sich zu einem Teufelskreis entwickeln muss. Einzige Lösung, daraus auszutreten ist wohl, sich selbst zu sensibilisieren auf die kleinen, schönen Dinge des Lebens.
Dies lässt sich auch übertragen auf Beziehungen. Was bedeutet bei uns teilweise noch ein Kuss? Wenn ich aus gehe, erhalte ich manchmal den Eindruck, dass scheinbar fast nichts mehr. Das zeigt, dass auch etwas eigentlich Besonderes, Schönes zur Normalität wird, wenn wir keinen reflektierten Umgang damit pflegen, wenn wir zu triebhaft leben und immer sofort unsere Bedürfnisse befriedigen. Wir können uns also durch einen bewussten - auch verzichtenden - Lebensstil eine Nachhaltigkeit erreichen in der Gefühlswelt. In andern Kulturen, häufig auch in Religionen ist Triebhaftigkeit eine Sünde, was sich dadurch gut begründen lässt: Sie wollen genau der Gefahr, abgestumpft zu werden und sich im Teufelskreis der Sinnsuche zu verlieren, vorbeugen, Menschen für die zahlreichen scheinbar unscheinbaren (aber nicht zwingend minder wertvollen, wobei wertvoll ja eine subjektive Wertung ist und wir es so auch selbst in der Hand haben, den Wert zu ermessen) Momente und Dinge sensibilisieren.
Und sind nicht gerade diese Momente und Dinge meist völlig losgelöst von aufwändiger Elektronik, kostspieliger Infrastrukturen und in vielen Augen völlig 'primitiv'? Also, statt leicht arrogant auf andere Kulturen rüber zu blicken, sollten wir vielleicht ihre Betrachtungsweise einnehmen lernen - und Glück finden.
Dieser Bericht erscheint etwas zu spät, gehört noch zum Wochenthema vergangener Woche, wofür ich mich entschuldige.

Freitag, 4. Mai 2007

Die kleinen Dinge im Leben

In einer Welt, wo die meisten Menschen "keine Zeit" haben und gestresst durchs Leben RENNEN, wo die Schnelllebigkeit vorherrscht, wo das Geld die Welt regiert, wo vorwiegend druch E-mails, Blogs, SMS, Wikis etc. kommuniziert wird ... kommt das menschliche Zusammenleben leider oft zu kurz. Dies stelle ich bei mir selber auch fest. Wenn ich Stress habe und dieses und jenes noch erledigen sollte, vergesse ich manchmal völlig, die Welt um mich herum wahrzunehmen. Doch wäre es doch genau in solch Momenten sehr sinnvoll... (--> "Wenn du Zeit hast, nimm dir täglich eine halbe Stunde für dich. Wenn du keine hast, nimm dir eine Stunde.")

Achtsam leben heisst für mich, offen durch den Alltag zu gehen und auch die kleinen Dinge um sich herum wahrzunehmen (soziale Kontakte, Natur, sich selbst). Achtsam leben meint jedoch auch, diese Dinge zu respektieren!

Während dieser Woche habe ich bewusst versucht, die kleinen Dinge wahrzunehmen. Wie schön ist es, ein Lachen zu erhalten. Wie wertvoll ist eine Umarmung eines lieben Menschens. Und wie prächtig sind all die Blumenwiesen. Dies sind einige der Dinge, die ich bewusst erlebt habe diese Woche. Dabei realisierte ich, wie wenig Beachtung ich den kleinen Dinge im Leben normalerweise schenke.

Auch im Bezug zu unserem Blogthema hat Achtsamkeit einen grossen Stellenwert. Dabei denke zum Beispiel an Frauen aus arabischen Ländern. Wie wenig Beachtung bekommen diese Frauen? Oder wie sieht es mit jenen Ländern aus, wo die Geburt eines Sohnes viel mehr Wert ist, als jene einer Tochter? Für mich hat Achtsamkeit viel mit den Begriffen Beachtung oder Missachtung zu tun. Respekt, Akzeptanz oder lediglich Toleranz...?

Donnerstag, 3. Mai 2007

Globallösungen durch bewusste Wahrnehmung

Diesmal habe ich meine Hausaufgaben gemacht: „Achtsam sein, achtsam wahrnehmen“ habe ich mir auf den Körper und den Laptop geschrieben. So fiel mir denn diese Woche noch bewusster auf, wie oft ich Gesprächen über soziale Nachhaltigkeit begegnete. Jedoch wurden sie unter anderen Namen geführt:

Im Teilkernstudium sprachen wir von Rassismus und Einbürgerung (übrigens nicht gleichzustellen mit dem Asylwesen, wo es sich um Neuankömmlinge und Noch-nicht-Integrierte aus dem Ausland handelt). Im Vertiefungsstudium begegneten wir im Rahmen von Religionsdidaktik Stilleübungen und biblischen Geschichten, die uns als Beispiele für gelingendes und auch falsches Zusammenleben aufgezeigt wurden. Auf einem Motorradausflug kamen wir ausserdem auf die hohe Jugendgewalt und Lösungsansätze dafür zu sprechen.

Meine ausgelösten Gedanken formierten sich schliesslich zu einem Ganzen: In der Schweiz wird Gewalt und Rassismus öffentlich, vor allem rechtlich und politisch verschmäht. Wir sind demokratisch. In diese unsere Welt bringen nun, nach scheinbar weit verbreiteter Meinung, die „Ausländer“ immer mehr Gewalt mit (Stimmt das statistisch wirklich?). WIR wollen UNSER Land rein halten, Schlechtes ausschaffen. Wobei wir unter Schlechtem, die übergeneralisierte Ganzheit von gewissen Völkergruppen verstehen. Wir sagen uns wohl: Schuldige raus (oder erst gar nicht rein) gleich keine Probleme mehr. Natürlich ist das utopisch gedacht.

Doch zurück zur nachhaltigen (sozialen) Entwicklung. Spätestens nach dem Gipfeltreffen in Rio werden diese Bestrebungen richtigerweise global gesehen. Diese Haltung macht aus der Weltbevölkerung ein Volk und strebt die Förderung aller an. Auf diesem Hintergrund könnte auch die Frage nach Einbürgerung und Integration sowie damit verbundene Kosten anders diskutiert werden. Wir würden solchem vielleicht mehr Wert beimessen …

Aufmerksame Wahrnehmung letztlich, ist bei einer globalen nachhaltigen Entwicklung zentral. Denn Wissen über subjektive Wahrnehmung und Perspektive bringt Verständnis und Empathie mit sich. Dies wiederum lässt uns im Interesse ALLER nach Lösungen für Probleme im Jetzt suchen. Übertragen auf unser Blogthema (Beziehungen zwischen Mann und Frau und ihre individuelle Rolle) kommen wir auf eine altbekannte Schlussfolgerung: Es muss kommuniziert werden. Und zwar kommuniziert im Sinne von Watzlawick … J Weil nicht nicht kommuniziert werden kann, muss entsprechend zugehört werden. Hier schliesst sich der Kreis, denn solches Kommunizieren (Zuhören in diesem Falle) bedeutet aktives Wahrnehmen.

Mit kleinen Schritten die Welt verbessern?

Weil ich das Blog-Thema für diese Woche erst am Montag gelesen habe, konnte ich mich nur während eine halbe Woche mit diesem Auftrag beschäftigen. Trotzdem ist mir dadurch einiges bewusst geworden. Kleine Verhaltensänderungen im Alltag helfen zur Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft. Einseitig bedrucktes Altpapier zu kleinen Notizzettel schneiden und noch einmal gebrauchen, beim Einkaufen nicht unnötige Plastiksäcke gebrauchen, den Computer nicht achtlos auf Stand-by laufen lassen… es ist eine endlos lange Liste und ich könnte ewig weiter aufzählen. Durch die Achtsamkeit im Alltag werden einem derartige Dinge bewusst und man kann mit vielen kleinen Verhaltensänderungen ein Zeichen setzen für die Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft.
Wow, tönt doch alles schön und gut! Leider kann ich aber, rückblickend auf diesen Wochenauftrag, nicht nur von wunderbaren Dingen erzählen. Allzu oft bin ich auch an Grenzen gestossen. Immer wieder habe ich mir ähnliche Gedanken gemacht: Ich finde es toll, wenn ich mit einer Menge kleiner Aktionen einen Schritt in die richtige Richtung machen kann. Aber wie kann ich damit den verhungernden Menschen in Afrika helfen? Oder den Frauen auf den Philippinen, die sieben Tage in der Woche 15 Stunden pro Tag arbeiten für einen Lohn von 40 Rappen pro Stunde? Sobald ich mir solche Fragen stellte, fühlte ich mich beinahe dazu verpflichtet, bei nächster Gelegenheit nach Afrika zu reisen und in einem Entwicklungsprojekt mitzuarbeiten. Das wäre mit Sicherheit eine gute Art und Weise, den Menschen dort zu helfen. Trotzdem aber wäre auch das keine ideale Möglichkeit. Denn auch hier stellen sich verschiedenste Fragen: Wird eine weisse Frau von den Einheimischen in Afrika tatsächlich geachtet? Wollen sie sich helfen lassen von Europäern und Europäerinnen, die scheinbar alles besser wissen?
Ich bin zum Schluss gekommen, dass es keine ideale Art und Weise gibt, die Welt zu verbessern oder den leidenden Menschen auf der Erde zu helfen. Wir können nicht zaubern und keine Wunder vollbringen. Darum müssen wir daran glauben, dass es etwas hilft, wenn wir uns mit tausend kleinen Schritten auf den Weg zum Ziel machen.

Sonntag, 29. April 2007

Frauen habens schwer(er)

"18 Tage ohne Regen", so steht es im Blick. Doch ist das noch normal? Es ist April und wir haben jetzt schon Temperaturen bis zu 25 ° C. Wie warm wird es denn im Sommer? Wird es dieses Jahr überhaupt einen Sommer geben? Oder werden im Juli und August wieder herbstliche Temperaturen an der Tagesordnung stehen? Die Probleme der (fehlenden) nachhaltigen Entwicklung werden in den Medien immer wieder theamtisiert (Bsp.: China verpestet sich selbst --> 20 Minuten). Die Frage jedoch ist, wie wir damit umgehen und was wir dagegen unternehmen. Bereits existieren viele Programme und Vorschläge, wie wir beispielsweise die Klimarerwärmung vermindern könnten. Doch wo bleibt die tatsächliche Umsetzung?

Doch schreibt man in den Medien nicht nur über die Klimarerwärmung. Aktuell diskutiert man beispielsweise auch darüber, wer denn in Frankreich PRÄSIDENT werden solle (siehe http://www.weltwoche.ch/umfrage). Ich betone PRÄSIDENT! Obwohl doch auch eine Frau (Ségolène Royal) kandidiert...!

Jacques Duquesne, ein französischer Politbeobachter offenbart: "Sie wird es als Frau sehr schwer haben. Es ist für Ségolène schon ein Riesenerfolg, als erste Frau die Stichwahl erreicht zu haben. Aber ich denke, Sarkozy wird Präsident." Doch warum hat man es als Frau schwer gewählt zu werden? Können Frauen weniger?! Oder liegt es lediglich daran, dass eine Frau als Präsidentin nicht unserem Gesellschaftsbild entspricht?!

Wenn ich solche Dinge höre, dann wird mir jeweils wieder bewusst, dass wir mit der Gleichberechtigung von Frau und Mann noch ganz am Anfang stehen...

Donnerstag, 26. April 2007

viel Interesse, wenig Engagement?

Es hat mich überrascht, wie viel Inputs und Informationen ich in den Zeitungen zum Thema „nachhaltige Zukunft“ entdecken konnte. Ein Artikel, auf den ich nun Bezug nehmen möchte, beschreibt das Engagement von Coop für eine nachhaltige Zukunft. „Kein kalter Kaffee – Coop setzt sich für nachhaltige Kaffeeproduktion ein“ Mit der internationalen Platform „4C: Common Code for the Coffee Community“ möchte sich Coop und andere Partner für die soziale, ökologisch und ökonomische Nachhaltigkeit der Kaffeproduktion einsetzen.
Auf der sozialen Ebene bietet das Neztwerk 4C den Kaffeproduzenten Ausbildung und Trainings, die sie für eine nachhaltige Kaffeeproduktion schulen soll. Das betrifft gleichzeitig auch die ökologische Ebene der Nachhlatigkeit. Denn die Produzenten werden darüber informiert, wie sie den Kaffee ökologisch nachhaltig anbauen können. Auf der ökonomischen Ebene wird für Abnahmeverpflichtungen gesorgt. Das heisst, bestimmte Partner verpflichten sich zur garantierten Abnahme der produzierten Ware.
Der beschriebene Bericht über die Kaffeeproduktion ist einer von mehreren gefundenen Beiträgen zum Thema Nachhaltigkeit. „Wasser sparen mit Komfort“, „Weil wir uns um die Umwelt kümmern“, „Bio-Anbau“, „Denken wir an die Natur!“, „Für eine gewaltfreie Erziehung“… Es ist mir wirklich nicht schwer gefallen, Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit zu finden. Ich glaube, dies als positive Entwicklung deuten zu können. Es zeigt, dass die Leute sich mit dem Thema auseinandersetzen, sich dafür interessieren. Diese Neugierde ist auch bezüglich unseres Blog-Themas, der Rolle von Mann und Frau, zu spüren. Die Leute interessieren sich dafür, wie es den Frauen in anderen Kulturen ergeht. Bücher über geschändete und missbrauchte Frauen schaffen es recht oft in die Bestseller-Liste. Leider ist das Interesse aber oft nur von schaler Tiefe. Die Menschen wollen von Attraktionen lesen und Aussergewöhnliche hören. Ich denke, die Artikel und Bücher werden oft mit grossem Interesse gelesen aber sehr schnell wieder vergessen, ohne dass es im Leser oder in der Leserin irgendeine Verhaltensänderung auslöst. Darin liegt das Problem: Das Interesse ist fast immer vorhanden, das nötige Engagement und der Wille, etwas zu ändern leider nur sehr selten!

Nachhaltige Entwicklung ist überall und nirgends

Ohne diesen Blogauftrag hätte ich diese Woche kein einziges Mal eine Zeitung geöffnet, ein Film geschaut oder Radio gehört. Das trifft ehrlich gestanden auch in anderen Wochen ein. Dennoch habe ich den Eindruck, dass nachhaltige Entwicklung nicht nur in "allen" Munden, sondern auch in allen Medienblättern und -wellen vorhanden ist. Bisher dachte ich bei nachhaltiger Entwicklung an Umweltschonung und Ähnliches, Bestrebungen aus dem ökologischen Bereich.

Seit letzter Woche weiss ich nun wieder, dass da auch Soziologisches und Ökonomisches dazugehört. Im Nachblättern in der Coopzeitung bestätigte sich mir die hohe Präsenz dieses Themas in allen drei Bereichen.

Geschäftsleiter und andere Interviewte antworten auf die Frage nach Zukunftsplänen mit Steigerungs- und Verbesserungsabsichten. Im sozialen Bereich fehlt es ebenso wenig an solchen Ideen. Gerade beabsichtigt Andrea Hauri (32) mit dem No Hitting Day die Erkenntnis durchzusetzen, dass körperliche oder seelische Gewalt in der Erziehung nicht mehr angesagt sind. Ein Umdenken soll stattfinden ... und perfektes Erziehung gehandhabt werden - einmal mehr! Im Bericht über den Gotthardtunnel und seine Geschichte wird die Situation auf den Punkt gebracht: Im Gegensatz zu früher spielt die Umwelt heute eine Rolle. "Ungebrochenes Vertrauen kennen wir heute fast nicht mehr: Wir denken sofort an die Natur, die Umweltverschmutzung und die Lebensqualität" (Coopzeitung, 24.4.07).

Am meisten denken wohl die Werbemacher daran. Es gibt Oecoplan Mischdüsen zu kaufen um Wasser (und Kosten nebenbeibemerkt) zu sparen und "Biotta Bio Energy"-Drinks zum Beispiel.

Nein, ich wehre mich dagegen, meinen Post mit dem Vorwurf zu enden, dass zuviel gesprochen (oder gedacht) und zuwenig gemacht wird. Natürlich wäre an diesem Vorwurf nicht viel falsch, aber er wurde oft genug gesagt. Ich stelle lediglich fest, dass ich aus den Medien (trotz Nichtberücksichtigung :-) viele Bemühungen, Anregungen und Umsetzungen (oder was es auch immer sind) für nachhaltige Entwicklung mitkriege und weiss, dass noch viel mehr geschehen muss ... Aber ich möchte auch bald mal flexible Autofahrerin sein, weiterhin jederzeit duschen dürfen ... Ich bin wirklich gespannt, ob wir ein wirkliches Umdenken, vielmehr ein Um-Handeln hinkriegen.

PS: Den Link zu unserem Thema schaffe ich diesmal nicht.

Mittwoch, 25. April 2007

E-Mann-zipation

Manchmal frage ich mich, ob denn der Mann nun wieder eine Gegenbewegung in Angriff genommen habe? Verschiedenste Magazine, welche per se den Mann ansprechen, befürworten diese Vermutung. Ebenso die Reaktion, wenn ich mit Männern spreche. Sprüche, welche sie schon wieder als adäqaut einschätzen (Frauen hinter den Herd), locker dahin gesprochen, wobei mit nicht zu unterschätzender Ernsthaftigkeit, während die Frauen für mich noch weit entfernt sind von irgendwelcher globaler Gleichberechtigung.

Ich frage mich, ob jemals das Genderthema wirklich in den Hintergrund rücken wird und beide Geschlechter selbstbewusst genug sind, das andere wertzuschätzen. Was sich momentan in meinen Erfahrungen vor allem noch an den Mann richtet. Während viele Frauen nun über das nötige Selbstbewusstsein verfügen, sich z.B. beruflich zu etablieren, gibt es Männer, welche es bei so viel Stärke mit der Angst zu tun bekommen und ihnen so Steine in den Weg legen.

Und solange keine oder wenig Frauen an wirklich hohen Positionen sind, fühlen sich Männer immer noch im Recht zu sagen, es sei ja augenscheinlich, dass Frauen weniger leisten können. Viele Frauen nehmen das leider den Männern auch ab und sehen sich so schon sehr jung als künftige Herdplattenbetreuerinnen, Königinnen der Besen, was ich schade finde. Mir persönlich ist es wichtig, dass ich in meinem Leben etwas erreichen kann, was meine innere Stärke, mein Selbstbewusstsein regelmässig stabilisiert. Ich denke, es gibt eine Vielzahl an Frauen, die sich noch unterkriegen lassen und nicht machen, was sie wollen.
Nicht zuletzt gibt es auch viele Männer, die den Frauen einreden, es sei männlich, zu ehrgeizig zu sein. So kann sich denn die Frau nur noch entscheiden, ob sie nun Frau oder Männin sein wolle, wobei die Wahl dann eher auf erstes fällt.
Als Lehrkräfte sollten wir die Genderthematik zum einen eben nicht zu sehr betonen, weil sie ja gar nicht zu sehr hochgespielt werden soll. Jedoch dann, wenn das Thema an den Tag kommt (sexistische Sprüche in der Klasse) sofort angehen. Der Lebensentwurf darf sich nicht dem Geschlecht anpassen!

Dienstag, 24. April 2007

Danke für die Einladung

Liebe Gruppe Frau und Mann

Die Einladung hat geklappt. Nun kann ich mich - ab und zu - bei Ihnen auch zu Wort melden. Mit Spannung und Interesse verfolge ich unterdessen Ihre Beiträge.

Freundliche Grüsse

Rufer E.

Sonntag, 22. April 2007

Frau und Mann - Wie wesentlich ist der Unterschied wirklich?

Ich finde dieses Thema der Geschlechterunterschiede ein sehr spannendes. Immer wieder tritt sie auf, diese Frage, welches nun die eigentlichen Unterschiede seien. Wobei sich manchmal klar aufzeigt, von welchem Geschlecht der Verfasser des jeweiligen Berichtes war (nämlich meist von demjenigen, das etwas besser abschneidet), manchmal ein Bericht auf wissenschaftlichen Fakten basiert oder das Thema sehr humoristisch angegangen wird. Nun, wie auch immer - das Thema scheint viele Menschen sehr stark zu interessieren.
Ich persönlich finde es eigentlich etwas überflüssig, einen so grossen Hehl daraus zu machen. Denn diese vermeintlich so augenscheinlichen Unterschiede lassen sich ja meist wiederlegen durch die Ausnahmen, welche die Regeln bestätigen. Ob tatsächlich Frauen eitler sind als Männer? Die plötzlich stark angewachsene Kosmetikindustrie lässt daran zweifeln. Klar zeigen sich Männer von Ländern, wo seit jahrhunderten aufrecht erhaltene Traditionen grossen Wert eingeräumt werden, nicht plötzlich von ihrer feminen Seite, zumal das das herkömmliche Rollenbild zu sehr verwirren würde. Doch zeigt sich der Trend auf, dass in Kulturen wie der unsrigen und die dadurch verbundene Freiheit, was den Lebensstil und somit auch die Mode anbelangt, Männer sich plötzlich sehr stark feminin zeigen.
Dies nur als aktuelles Beispiel, welches sehr anschaulichen Charakter aufweist, zumal man diesen Trend gut beobachten kann.
Weitere Beispiele gäbe es zahlreiche. Und sie führen doch immer wieder darauf hinaus: Je weniger gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Grenzen den Männern und den Frauen vorgeschrieben werden, desto ähnlicher werden sie sich.
Nur: Zu ähnlich wollen wir vielleicht gar nicht sein, weshalb durch zahlreiche Artikel und Diskussionen die Ängste der in ihrer Rolle Verwirrten behoben werden durch neue Aussagen, wo sich die Geschlechter noch unterscheiden könnten.

Freitag, 20. April 2007

Nachhaltige Entwicklung ist ein sehr aktuelles Thema und meiner Einsicht nach auch sehr wichtig. Doch nützt es leider nichts nur auf der theoretischen Ebene daran zu arbeiten und lediglich gute Pläne zur nachhaltigen Entwicklung zu erstellen. Nein, nur wenn auch nach diesen Grundsätzen gehandelt wird (und zwar nicht nur 1 % der Bevölkerung!) ist es möglich, den Zustand unserer Umwelt zu verbessern.

Ich persönlich gebe mir grosse Mühe meinen Alltag möglichst umweltbewusst zu gestalten und versuche einen "nachhaltigen Lebensstil" zu führen. So trenne ich zum Beispiel den Abfall sehr strikt und ich gehe sparsam mit dem Wasser um. Des Weiteren achte ich darauf, dass ich mit verschiedensten Materialien (sei es Putzmittel, Acrylfarben oder Papier) nicht verschwenderisch umgehe und behandle Tiere und Pflanzen in meiner Umwelt sorgfältig! Doch entdecke ich immer wieder auch Defizite in meiner nachhaltigen Entwicklung und ich weiss, dass ich noch viel mehr für unsere Umwelt tun muss!

Wenn ich so über das Thema Nachhaltige Entwicklung nachdenke, wird mir bewusst, was für einen grossen Stellenwert dieser Gegenstand eigentlich in der Schule haben sollte. Meiner Meinung nach gehört das Gebiet "Nachhaltige Entwicklung" genauso zu unserem Berufsauftrag als Primarlehrperson wie das "Lesen lernen". Es ist mir wichtig, dass meine Schüler und Schülerinnen viele Gelegenheiten bekommen sich mit der Natur auseinanderzusetzen. Dabei sollen sie lernen, was es heisst nachhaltig zu sein und umweltbewusst zu leben. Doch können sie dies nur, wenn ich als Lehrperson meine Vorbildfunktion wahrnehme!

Donnerstag, 19. April 2007

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich diese ersten Fragen bereits auf unser Thema beziehen sollte oder ob ich sie unabhängig davon beantworten sollte. Weil auf unserem Blog aber das Thema „Mann und Frau, hier und dort“ diskutiert wird, werde ich bereits bei diesen ersten Fragen Bezug zu diesem Thema nehmen. Mir ist beim Lesen dieser Fragen Schriftstellerin, Fotomodell und UN-Botschafterin Waris Dirie in den Sinn gekommen. Sie wurde in einer Nomadenfamilie in Somalia geboren, wurde mit fünf Jahren genital beschnitten, flüchtete mit zwölf vor einer erzwungenen Heirat nach London, arbeitete als Putzfrau, wurde als Fotomodell entdeckt und wurde durch ihren Einsatz gegen die Genitalverstümmelung von Frauen schliesslich zu einer UNO-Sonderbotschafterin gewählt. Sie ist für mich eine unglaublich bewundernswerte, mutige Frau. Seit ihrer Geburt kämpfte sie, für sich selber und für eine lebenswerte Zukunft der Frauen in zahlreichen Kulturen. Durch ihren Einsatz brachte sie eine äusserst wertvolle Entwicklung ins Rollen. Weltweit beginnen sich die Menschen für das Leiden zahlreicher Frauen zu interessieren und sich einzusetzen für eine positive Entwicklung. Diskriminierung, Ausbeutung, Misshandlung und Verfolgung von Frauen und Mädchen werden durch Organisationen wie Terre des femmes, bekämpft und das gleichberechtigte Zusammenleben von Frauen und Männern wird gefördert. Das alles stellt eindeutig ein positives Element nachhaltiger Entwicklung dar. Zweifellos gibt es aber viele Defizite, Probleme, gegen die noch hart gekämpft werden muss. Weltweit werden heutzutage jedes Jahr noch circa zwei Millionen Mädchen im Alter zwischen vier und zwölf Jahren genitalverstümmelt. Probleme im Kampf gegen diese furchtbaren Praktiken stellen vorallem die Traditionen der betreffenden Kulturen dar. In einigen Ländern gilt die "Beschneidung" als Teil eines Initiationsritus, mit dem die Mädchen in die "Welt der Frauen" eingeführt werden. Weiter ist die Überzeugung verbreitet, daß die Beschneidung den Sexualtrieb dämmt. Die Jungfräulichkeit bleibt somit angeblich für den künftigen Ehemann gesichert.
All diese Fakten berühren mich zutiefst und schockieren mich. Spricht man in unserer Kultur über Gleichberechtigung oder über die Stellung der Frau, dann beschäftigt man sich über das Anfügen der weiblichen Endungen bei der Aufzählung von Schüler, Schülerinnne, Lehrer, Lehrerinnen, Besucher, Besucherinnen... In anderen Kulturen geht es um so viel mehr! Es geht um Leiden und Schmerz, um Furcht und Angst und um Leben und Tod!

Mittwoch, 18. April 2007

Alltägliches Sein

Schwierig ... Also gut.

Nachhaltiger Entwicklung begegne ich in meinem Alltag vermutlich öfter als ich mir (bisher) bewusst bin.

Und konkret?
Zum Beispiel kommt mir da in den Sinn, dass wir Schweizerinnen (vielleicht auch einige Schweizer :-) Weltmeister (oder fast) sind im Recyceln von ... Petflaschen? Oder natürlich mein Bildungsauftrag als Lehrerin, die Kinder zu "guten Mitbürgerinnen und -bürgern der Zukunft" zu "machen". Und dann natürlich die vielen netten, freundlich lächelnden Studierenden vor den Einkaufszentren, die mir die finanzielle Unterstützung von diversen zukunftsorientierten Erhaltungs- oder gar Verbesserungsprojekten abgewinnen wollen. (... um ihren Teil zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen oder einfach um ihre Provision zu erhalten...?)
Natürlich bin ich selber auch tätig: Ich sortiere brav den Abfall, versuche ans Lichtlöschen zu denken, benutze meist meine eigene Muskelkraft oder das Velo statt Bus oder Auto (Natürlich nur deshalb, weil ich die Umwelt schonen will!!!) und so weiter.

Soll es denn noch mehr sein? Wofür eigentlich?
Jeder nachhaltigen Entwicklung liegt doch zugrunde, dass wir diese Welt uns und andern für die Zukunft erhalten wollen. Wir wollen negative Auswirkungen und Einschränkungen, die uns (und Nachkommen) treffen würden, verhindern. Es soll uns also möglichst gut gehen, auch in der Zukunft. Aha. Ich lasse mich jetzt nicht philosophisch über diese Erkenntnis aus. Ausserdem müsste ich erst meine Meinung oder Änderungswünsche festlegen, denn bisher wirft dieser Zustand mehr Fragen als Antworten in mir auf.
Muss ich jetzt, um Missverständnisse zu verhindern, erwähnen, dass ich natürlich überhaupt nicht gegen nachhaltige Entwicklung bin?! Mir bedeutet die Natur und ihre Erhaltung sehr viel. Und der Mensch und sein Wohlergehen noch mehr!

Und bezogen auf unser Blogthema?

Der Link ist gemacht: Das Wohlergehen der Menschen finde ich zentral. Ich bin der Meinung dass zur Erreichung dieses Ziels Beziehungen eine grössere Rolle spielen als Zustände der Umwelt. Damit will ich die Erhaltung der Umwelt nicht abwerten, sondern die Stärkung von guten Beziehungen aufwerten!! Ausserdem ist passend zu unserem Blogtitel für eine gute Beziehung untereinander auch die Beziehung zu sich selbst äusserst bedeutend.

So, ich nutz jetzt noch einige Minuten um die Beziehung zu mir zu pflegen ... :-)

Puh, geschafft! Und ich hab richtig Freude an meinen Ausführungen ... und Sätzen. :-)

Dienstag, 17. April 2007

jupiiiiiiiiii! ;)
also, denn start i au no en versuech zum luege öb's got!

hoffentlich... ;)

grüessli isa b.

Montag, 16. April 2007

test

Judihui, es funktioniert:)!

danke vil mol, isa und margrit!!!