Heute Morgen fiel mir der Deckel meiner PET-Flasche auf eine stark befahrene Strasse. Ich musste wegen des Verkehrs lange warten, bis ich endlich den Deckel aufheben und im nächsten Abfallkorb entsorgen konnte. Danach stellte ich mir die Frage, wie viele andere "Weltbürger" dies ebenso getan hätten und wie viele den Deckel hätten liegen lassen. Ich kam zum Entschluss, dass es mir eigentlich egal sein kann, wie andere Menschen in dieser Situation reagiert hätten. Die Hauptsache ist, dass ich mein eigenes Handeln vertreten kann.
Später habe ich mich gefragt, ob ich den Deckel nur aufgehoben habe, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen und mein Verantwortungsgefühl gegenüber der Natur wahrzunehmen?!
Ich denke, dass ich oft aus Gründen der Verantwortung nachhaltig handle. Hinzu kommt der Gedanke, als Vorbild handeln zu müssen. Mein persönliches Ziel ist es, meinen Schülerinnen und Schülern den nachhaltigen Umgang mit der Natur und den Mitmenschen beibringen zu können. Hierfür brauchen sie ein gutes Vorbild, welches unter anderem durch die Lehrperson verkörpert wird.
Doch welche Umstände halten mich vom nachhaltigen Handeln ab? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich schon viel zu fest an den gehobenen Lebensstandard gewöhnt habe und es fällt mir schwer auf bestimmte Dinge zu verzichten (z.B. täglich mehrmals duschen). Dazu kommen Vergesslichkeit (z.B. vergessen das Licht zu löschen) und Faulheit (z.B. mit dem Velo einkaufen gehen), die mich vom nachhaltigen Handeln abhalten.
Sonntag, 20. Mai 2007
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1 Kommentar:
Hallo Isa
Ja, ich kenne das Problem mit der Faulheit und der Bequemlichkeit. Mir geht es so oft genau gleich. Wenn ich am Abend schön bequem im Bett liege, bin ich oftmals zu faul, um nochmals aufzustehen und das Licht im Gang auszuschalten, wenn es noch brennt... ich glaube, wir sind da nicht die einzigen... ;)
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