Otto Herz (Fortbildungstagung an der Uni Bielefeld, Nov. 1999) spricht eine klare Sprache: Die Nachhaltigkeit der Erde zu wahren bzw. wieder herzustellen ist ein absolut relevantes und akutes Anliegen. Es betrifft uns alle und zwar heute noch.
Mir gefallen seine klare Linie und seine Realitätsnähe. Etwelchen Ausreden gegen das sofortige
Umsetzen der Möglichkeiten in der Schule für nachhaltige Entwicklung, nimmt er im Vornherein den Wind aus den Segeln. Genauso wenig lässt er sich von unrealistischen Entwicklungsideen davontragen, sondern äussert sich auch klar zu begrenzten Ressourcen, Kräften und Einflussmöglichkeiten. 
Seine Forderungen an uns Lehrpersonen, mehr aber an die ganze Institution Schule bleiben aber hoch. „Wer will, kann wollen“ (Herz, 1999, 1). Und die Umsetzung soll „vom Einfachen zum Komplexen“ umgesetzt werden (ebd.). Zentralstes Anliegen ist, dass die Kinder für nachhaltige Entwicklung gebildet werden. Dabei gehe es darum, was selbst Gesagtes, Gemeintes, Gemachtes dem (globalen) ernährungssicheren, friedlicheren, liebenswerteren (Über-)Leben beitrage. Konkret werden verschiedene (nachhaltige) Kompetenzen durch Handlung erworben. Beispielsweise die Verständigungs-Suche und Einmischungs-Kompetenz (DIESES WORT GEFÄLLT MIR IRGENDWIE :-) durch das Gestalten eines Kaufhaus-Schaufensters zu einer Thematik der (nicht) nachhaltigen Entwicklung und dem Betreuen eines Informationspostens vor Ort. (vgl. Herz, 1999)
Nicht nur solche konkrete Ideen nehme ich mit in meine (hoffentlich) kommende Unterrichtsplanung, sondern seine eingangs erwähnte hoch motivierte und „optimistische“ Haltung war mir ein starker Impuls. Vielleicht werde ich als angestellte Lehrerin tatsächlich an mein Vorhaben denken, diesen Bericht als Motivationsspritze wiederholt zu lesen.
PS: Tatsächlich habe ich auch zu unserem Blogthema eine Stellungnahme in Herz’ (grade fiel mir sein Name auf :-) Erläuterungen gefunden:
„Die Basis von Partnerschaften sind symmetrische Beziehungen. Symmetrische Beziehungen erweisen sich darin: Jeder kann von jedem lernen und muss es auch. Andernfalls missrät die gewollte … Partnerschaft zu
modern getarnter Kolonialisierung neuer Art in alter Absicht“ (Herz, 199, 49). Zugegeben, er selbst sprach nicht von Zweierschaft-Beziehungen. Trotzdem, es geht also nicht (allein) um romantisches postmodernes Beisammensein mit der alten Absicht, nicht allein sein zu müssen. Ne, man werde Partner, ein Team, wo jeder von jedem lernt – bzw. – ich verbessere Herz … jeder von jeder und jede von jedem. Alles klar? =P
Mir gefallen seine klare Linie und seine Realitätsnähe. Etwelchen Ausreden gegen das sofortige
Umsetzen der Möglichkeiten in der Schule für nachhaltige Entwicklung, nimmt er im Vornherein den Wind aus den Segeln. Genauso wenig lässt er sich von unrealistischen Entwicklungsideen davontragen, sondern äussert sich auch klar zu begrenzten Ressourcen, Kräften und Einflussmöglichkeiten. 
Seine Forderungen an uns Lehrpersonen, mehr aber an die ganze Institution Schule bleiben aber hoch. „Wer will, kann wollen“ (Herz, 1999, 1). Und die Umsetzung soll „vom Einfachen zum Komplexen“ umgesetzt werden (ebd.). Zentralstes Anliegen ist, dass die Kinder für nachhaltige Entwicklung gebildet werden. Dabei gehe es darum, was selbst Gesagtes, Gemeintes, Gemachtes dem (globalen) ernährungssicheren, friedlicheren, liebenswerteren (Über-)Leben beitrage. Konkret werden verschiedene (nachhaltige) Kompetenzen durch Handlung erworben. Beispielsweise die Verständigungs-Suche und Einmischungs-Kompetenz (DIESES WORT GEFÄLLT MIR IRGENDWIE :-) durch das Gestalten eines Kaufhaus-Schaufensters zu einer Thematik der (nicht) nachhaltigen Entwicklung und dem Betreuen eines Informationspostens vor Ort. (vgl. Herz, 1999)
Nicht nur solche konkrete Ideen nehme ich mit in meine (hoffentlich) kommende Unterrichtsplanung, sondern seine eingangs erwähnte hoch motivierte und „optimistische“ Haltung war mir ein starker Impuls. Vielleicht werde ich als angestellte Lehrerin tatsächlich an mein Vorhaben denken, diesen Bericht als Motivationsspritze wiederholt zu lesen.
PS: Tatsächlich habe ich auch zu unserem Blogthema eine Stellungnahme in Herz’ (grade fiel mir sein Name auf :-) Erläuterungen gefunden:
„Die Basis von Partnerschaften sind symmetrische Beziehungen. Symmetrische Beziehungen erweisen sich darin: Jeder kann von jedem lernen und muss es auch. Andernfalls missrät die gewollte … Partnerschaft zu
2 Kommentare:
Mir gefiel dieselbe Idee wie dir - durch ein Schaufenster eine Ideologie nach aussen strahlen. Herz' Beziehungsäusserung hast du gut in Beziehung gebracht mit unserer Beziehungsthematik beziehungsweise Beziehungen zwischen Männern und Frauen, obschon Herz' Beziehungen sich nicht auf die von uns behandelten Beziehungen beziehen.
Ich finde es gut, dass du den Abschnitt über die "symmetrischen Beziehungen" auf unser Blogthema übertragen hast. Denn auch eine Beziehung zwischen Mann und Frau soll symmetrisch sein (gegensetitiges Lernen / Profitieren) und nicht einseitig!
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