Jede und jeder in jeder konventionellen Schule hat die Möglichkeit, sich der Agenda 21 zu nähren. Keine Schule darf sagen: „Was geht uns die Agenda 21 an?“…
Mit diesen Aussagen weist der Artikel eindeutig darauf hin, dass wir als Lehrpersonen die Pflicht und die Verantwortung haben, den Kindern eine nachhaltige Entwicklung näher zu bringen. Der Artikel hat mich aufgerüttelt, als Lehrperson etwas, auch wenn nur etwas Kleines, zu unternehmen und die Thematik der nachhaltigen Entwicklung im Unterricht zu berücksichtigen. Ich fühle mich ermutigt, mit kleinen Schritten, kleine Erfolge zu erreichen. Denn mit dem Grundsatz „vom Einfachen zum Komplexen“ stellt der Artikel nicht einen entmutigenden Grossanspruch, sondern motiviert zum ermutigenden Kleineinstieg.
Der Artikel hat mir auch bewusst gemacht, wie wichtig die Rolle der Kinder ist bezüglich der Thematik der nachhaltigen Entwicklung. Die Agenda 21 trägt insbesondere das Antlitz der Kinder, heisst es im Artikel. Damit und mit der Entwicklung der Kinder Agenda 21 wird gezeigt, welchen Wert den Kindern zuschrieben wird. Für mich als Kind, war Politik, Wirtschaft und deren Entwicklung stets etwas Uninteressantes, weit entfernt von meiner kindlichen Welt und nichts und niemand konnte oder wollte mich dazu bewegen, mich dafür zu interessieren. Das empfinde ich als schade, denn es sind die Kinder, welche die Zukunft unserer Welt bestimmen werden. Es ist deshalb wertvoll, ihnen diese Thematik näher zu bringen. Dass dies der Agenda 21 am Herzen liegt, zeigt der Artikel und ich finde, das ist ein super Schritt in die richtige Richtung.
Donnerstag, 24. Mai 2007
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4 Kommentare:
Ich stimme dir zu, dass man als Lehrperson die Verantwortung hat den Schülern und Schülerinnen eine nachhaltige Entwicklung näher zu bringen. Darum finde ich es gut, gibt es solche vielfältigen Bildungsideen wie die "Agenda 21". Es ist wichtig sich damit auseinander zu setzen. Dies war mir jedoch vorher, vor dem 6. Semester weniger bewusst. Durch den Blog und die Unterrichtsreihe im Modul wird dies nun stark gefördert, so dass wir dies in die Praxis mitnehmen können. Und niemand kann mehr sagen, mich geht die "Agenda 21" nichts an!
Martina Schnelli,04A
Mir geht es gleich wie dir. Der Text macht tatsächlicht Mut die Agenda 21 im Unterricht umzusetzen. Wenn unsere Schüler sich über Entwicklungen in unserer Gesellschaft, aber auch auf der Welt ernsthaft Gedanken machen, dann haben wir den ersten Schritt geschafft. Kinder sind sehr sensibel für Gerechtigkeitsfragen und ich bin guten Mutes, dass "nachhaltiger Unterricht" spannender Unterricht sein wird.
Kay Zogg 04E
Ich habe das Gefühl, du konntest aus diesem Text das Wichtige für dich herausarbeiten. Mir ist das leider nicht so gelungen. Gerade das was du nennst mit ermutigender Kleinanspruch statt entmutigender Grossanspurch habe ich nicht so empfunden. Mir kams eher so vor, als ob dieser Herr Herz ein sehr hoch gestecktes Ideal verfolgt, das dann aber doch recht weit von der Realität entfert ist. Damit will ich keines wegs sagen, dass die Ideen, die er bringt schlecht sind. Nein, sie sind im Gegenteil sehr gut! Was mich etwas stört ist, dass er zum einen von kleinen Projekten spricht, seine Beispiele aber grösstenteils grosse und aufwendige Projekte sind. Ich persönlich wünsche mir noch mehr Tipps, wie ich im Kleinen beginnen kann!
Katharina Enz. LG 04E
Ich bin genau deiner Meinung, wenn du sagst, dass man als Kind nicht viel von Politik, Wirtschaft und all dem 'Kram' mitbekam. Dies ging nur die Erwachsenen etwas an. Doch wie sollen unsere Kinder zu verantwortungsbewussten jungen Erwachsenen werden, wenn sie keine Ahnung von all diesen Dingen haben? Ich denke, es sollte uns deshalb ein grosses Anliegen sein, die Kinder über die nachhaltige Entwicklung aufzuklären und ihnen die Agenda 21 Schritt für Schritt näher zu bringen.
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